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Porsche Design auf der Baselworld 2018: Von der Rennstrecke ans Handgelenk

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Der deutsche Hersteller Porsche Design hat auf der Baselworld 2018 viele neue Modelle vorgestellt. Wir konnten die Uhren live erleben und sind begeistert. Während man mit dem Namen Porsche in erster Linie legendäre Sportwagen in Verbindung bringt, kann Porsche Design auf eine mittlerweile über 40 Jahre lange Historie zurückblicken. Kein Wunder also, dass die Manufaktur über ein beeindruckendes Know-How verfügt.

Porsche Design: Tradition und Innovation

Die erste Uhr hat Porsche Design bereits im Jahr 1972 entwickelt – damals noch in Zusammenarbeit mit Orfina. Wenn man die Uhr betrachtet, könnte man annehmen, es handele sich um eine aktuelle Neuvorstellung. Es ist überraschend, wie zeitlos und aktuell das Modell wirkt. Und genau dies ist typisch für Porsche Design: Das Unternehmen (das übrigens eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Porsche AG ist) steht für schlichtes, simples Design und eine konsequente Produktphilosophie.

Letzteres erkennt man auch daran, dass Porsche Design seit der Lancierung der ersten Titan-Uhr 1980 in Zusammenarbeit mit IWC ausschließlich Uhren aus Titan baut. Titan ist leichter als Stahl und gleichzeitig fester. Zuerst wurde das Material von Porsche zuerst im Rennsport verwendet. Wenn man sich ein wenig mit den Uhren von Porsche Design beschäftigt, dann fallen diese kleinen, aber feinen Parallelen zwischen Rennsport und Uhrenbau immer wieder auf. Das Unternehmen versteht es, Gedanken aus dem Rennsport in die Uhrmacherkunst zu transferieren.

Noch heute befindet sich das Designstudio von Porsche Design (seit 2015 „Studio F. A. Porsche) übrigens dort, wo Ferdinand Alexander Porsche es im Jahr 1972 gegründet hat: in Zell am See. Doch nun zu den interessantesten Neuvorstellungen, die Porsche Design auf der diesjährigen Baselworld 2018 gezeigt hat:

1. Porsche Design Chronotimer Flyback Special Edition

Der Porsche Design Chronotimer Flyback Special Edition besitzt ein 42 Millimeter großes Titan-Gehäuse mit einer schwarzen Titancarbid-Beschichtung. Das Zifferblatt besteht aus dem vom Rennsport bekannten Material Carbon. Rote Akzente sorgen für eine ideale Ablesbarkeit. Für das Lederarmband wurden dieselben Materialien verwendet, die in Porsche-Cockpits eingesetzt werden. Zudem verfügt das Band über einen Schnellwechsel-Mechanismus, durch den es sich schnell und einfach wechseln lässt.

Das Highlight der Uhr ist ohne Frage der Flyback-Mechanismus. Gerade im Rennsport ist dieser äußerst sinnvoll, da sich die Zeitmessung mit nur einem Knopfdruck neu starten lässt. In der Uhr arbeitet das automatischen Kaliber 01.200, das speziell für Porsche entwickelt wurde und COSC-zertifiziert ist. Ein stimmig integriertes Datumsfenster befindet sich bei vier Uhr. Ein bemerkenswertes Detail ist auch die Sekunden-Anzeige, die nicht das exakte Ablesen der Sekunden ermöglicht, sondern eher einer Ganganzeige gleicht.

Von dem Porsche Design Chronometer Flyback Special Edition wird es 13 verschiedene Varianten zum Preis von 6.250 Euro geben.

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2. Porsche Design 1919 Flyback Chronograph

Auch in der 1919-Kollektion findet man von nun an einen Flyback-Chronographen. Das braune Zifferblatt erinnert am ehesten an einen Kakao-Ton und wurde äußerst gut gewählt. Der Braunton der am am äußeren Rand des Zifferblatts entlanglaufenden Minuterie changiert je nach Lichteinfall und sorgt für ein schönes Farbspiel in verschiedenen Braun- und Rotbrauntönen. Auch das Armband ist in einem Braunton gehalten. Wegen der exklusiven Bandanstöße lassen sich ausschließlich Armbänder von Porsche Design an der Uhr befestigen. Der Chronograph hat einen Durchmesser von 42 Millimetern.

Auch in dem Porsche Design 1919 Flyback Chronograph arbeitet das COSC-zertifizierte Kaliber 01.200. Daher besitzt die Uhr ebenfalls ein Datumsfenster bei vier Uhr und die markante Ganganzeige für die Sekunden. Die Uhr ist in vier unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und wird 5.950 Euro kosten.

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3. Porsche Design Monobloc-Actuator Chronotimer Flyback Limited Edition

Auf den ersten Blick scheint es sich bei der Monobloc-Actuator Chronotimer Flyback Limited Edition gar nicht um einen Chronographen zu handeln, da die Drücker fehlen. Der Clou, der sich hierhinter verbirgt, nennt sich jedoch „Monobloc-Actuator“: Es handelt sich um nichts geringeres als um eine in das Gehäuse integrierte, mehrfach gelagerte Schaltwippe an der rechten Gehäuseseite.

Die 45,5 Millimeter große Uhr besteht – wie auch der Chronotimer – aus Titan mit Titancarbid-Beschichtung. Das Kaliber 01.200 verfügt über eine Datumsanzeige bei Vier Uhr und die typische Ganganzeige. Der Blick auf das Carbon-Zifferblatt wird durch ein beidseitig siebenfach entspiegeltes Zifferblatt gewährt. Das Armband besteht aus einem Mix aus Kautschuk und Alcantara. Die Uhr wird 7.950,00 Euro kosten.

Nils Rau
Nils Rau

An upholder of justice in the world, our German editor Nils is a judge by profession, and a luxury watch enthusiast by passion. Much of his free time is dedicated to wristwatches by exploring watch blogs and online magazines, as well as keeping an eye out on the timepiece stock exchange market. His articles focus on brands, trends, as well as the philosophical questions within the world of fine watches.

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