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„We’ll See You On The Other Side“ – Omega Speedmaster Apollo 8 führt uns auf der Baselworld 2018 zur dunklen Seite des Mondes

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Apollo 8 war die erste Mission, bei der Menschen den Mond umrundeten. 50 Jahre danach erinnert Omega an dieses Ereignis mit einer neuen aufregenden Speedmaster zur Baselworld 2018 – die Speedmaster „Dark Side of the Moon“ Apollo 8. Lesen Sie die ganze Geschichte:

Am Heiligabend 1968 schickte die Mission Apollo 8 drei NASA-Astronauten in einer Raumkapsel zum Mond, um diesen zu umkreisen. Sie umrundeten den Erdtrabanten zehnmal und waren die ersten Menschen, welche die niedrige Erdumlaufbahn verließen und den gesamten Planeten Erde aus dem Weltraum betrachten konnten. Sie waren außerdem die Ersten, die die dunkle Seite des Mondes sehen konnten, die der Erde wegen der gebundenen Rotation des Mondes stets abgewandt ist.

Glorreiche Tage

Es leuchtet also ein, dass Omega es sich nicht nehmen lässt, das Jubiläum der Mission Apollo 8 – damals das Fernsehereignis mit den höchsten Einschaltquoten, bevor Neil Armstrong mit Apollo 11 die Mondlandung gelang – mit einer großartigen „Dark Side of the Moon“ Speedmaster zu zelebrieren. Die Speedmaster ist, wie wir alle wissen, die erste und einzige Uhr, die jemals auf dem Mond getragen wurde, und auch die Astronauten von Apollo 8 trugen sie während ihrer Mission. Das erste „Dark Side“-Modell feierte sein Debüt auf der Baselworld 2013 und bestach durch ein bemerkenswertes, komplett aus Zirkoniumoxidkeramik bestehendes schwarzes Gehäuse. Zu dieser Zeit war der Name bereits eine subtile Hommage an die Apollo 8, nachfolgende Versionen jedoch (Grey Side of the Moon, Blue Side of the Moon usw.) entfernten sich von dieser Inspirationsquelle

Die wahre Macht der dunklen Seite

Das neueste, frisch zur Baselworld 2018 lancierte Modell führt das „Dark Side“-Konzept nun mit bisher unerreichter Konsequenz weiter und bezieht sich wieder sehr deutlich auf die Mission von 1968. Die Uhr besticht durch eine bemerkenswerte Skelettierung. Das Zifferblatt wurde geöffnet und gibt den Blick auf das Kaliber 1869 frei, eine wunderbar modifizierte Version des klassischen Speedmaster-Kalibers 1861. Das ist jedoch nur der Anfang. Die geschwärzten Werkbrücken wurden mit hochpräziser Laser-Ablationstechnik so bearbeitet, dass sie eine genaue Topographie der Mondoberfläche mit ihren zahlreichen Bergen, Plateaus und Kratern abbilden. Die Zifferblattseite des Werks stellt dabei die der Erde zugewandte Seite des Mondes dar. Die durch den Saphirglasboden sichtbare Rückseite des Werks wurde so bearbeitet, dass sie die dunkle Seite nachbildet. Das gesamte Konzept der Uhr erreicht damit ein außergewöhnliches neues Niveau – man trägt praktisch ein maßstabsgetreues Modell des Mondes am Handgelenk.

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Die Farben des Mondes

Diese außergewöhnliche und erfreulicherweise nicht limitierte Uhr ist somit eine noch schwärzere und noch markantere Uhr als ihre Vorgängerversionen. Das Keramikgehäuse hat nichts von seiner Wirkung verloren, wird jedoch bei dieser Version mit auffälligen gelben Akzenten auf Zifferblatt und Armband kontrastiert. Ein ganz besonderes optisches Highlight ist jedoch der kleine Sekundenzeiger bei 9 Uhr. Er ist in schlichtem Weiß gehalten, scheint aber auf magische und faszinierende Weise frei über dem in Form der Mondoberfläche finissierten Werk zu schweben, was Assoziationen mit der Mystery Watch von Cartier, aber auch mit dem Apollo-Mondmodul selbst weckt. Omega versieht die Gehäuseböden seiner Sondermodelle gerne mit inspirierenden Zitaten. In diesem Fall wählte man eines des Astronauten Jim Lovell, des Piloten des Apollo 8 Kommandomoduls (der auch zur Besatzung von Apollo 13 zählte und später von Tom Hanks verkörpert wurde): „We’ll See You on the Other Side“. Es mag wie eine Songzeile von Pink Floyd klingen, war aber tatsächlich Lovells letzter Funkspruch, bevor das Raumfahrzeug hinter dem Mond verschwand und die Astronauten für 34 Minuten den Kontakt zur NASA verloren.

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John Wallis
John Wallis

Living and working in London, John has been writing about watches since graduating university. He got his start at SalonQP, London's finest watch show, where he was inspired by the breadth and creativity of the modern industry. His fascination with mechanical horology has only grown from there.

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