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Rolex GMT-Master: Neu oder vintage?


von Caroline Metz

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August 09. 2017 - von Caroline Metz

Ursprünglich in Zusammenarbeit mit der ehemaligen Fluggesellschaft Pan Am entwickelt, um Piloten die Berechnungen im Cockpit zu erleichtern, zählt die Rolex GMT-Master mittlerweile zu den wohl bekanntesten Modellen der Schweizer Manufaktur. Beliebt ist die GMT-Master nicht nur unter Weltreisenden: Mit ihrer prägnanten, zweifarbigen 24-Stunden-Lünette entwickelte sich das Modell über ihre lange Geschichte hinweg zu einem Klassiker unter Liebhabern - trotz einschneidender Veränderungen über die Jahre. Lesen Sie mehr über die Historie dieses bemerkenswerten Zeitmessers.


Die erste GMT-Master mit der Referenz 6542 wurde erstmals im Jahr 1954 der Öffentlichkeit präsentiert. Dieses Modell ist vor allem bekannt für die sogenannte “Bakelite”-Lünette, deren Material aufgrund ihrer leichten Zerbrechlichkeit schon früh durch Aluminium ersetzt wurde. Im Jahr 1959 veröffentlichte Rolex die Referenz 1675, auch bekannt als die „beste Version“ der GMT-Master, die über zwei Jahrzehnte hinweg produziert wurde. Ihr erfolgreicher Nachfolger, die Referenz 16750, wurde schließlich bis 1988 hergestellt und war zeitweise simultan mit der legendären GMT-Master II in der Produktion. Dennoch ist es heute vor allem die Master II, die sich dank einer eindrucksvollen Reinkarnation eindeutig von ihren Vorgängermodellen unterscheidet und zu den begehrtesten Rolex-Modellen schlechthin gehört. Zugleich ist die GMT-Master II die einzige Uhr dieser Modellreihe, die noch von Rolex zum Verkauf angeboten wird.

Die Entscheidung zwischen einer klassischen GMT Master als Vintagemodell und einer brandneuen Version kann durchaus schwer sein. Beide Luxusuhren teilen sich eine Reihe an Eigenschaften, da weder das prägnante Design, noch die Funktionen der Rolex GMT-Master seit der ursprünglichen Markteinführung verändert wurden. Unterschiede finden sich vor allem in den Details - nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Uhr in der Vintage-Variante ein beliebtes Modell unter Sammlern geworden.

Die wohl bekannteste GMT-Master vintage dieser Reihe ist die 1675. Dieses Modell wurde mit einem Kronenschutz sowie der prägnanten Beschreibung “Superlative Chronometer Officially Certified” auf dem Zifferblatt versehen. Die verschiedenen Versionen, die im Laufe der Entwicklung der Rolex 1675 entstanden, sind mit verschiedenen Farbvarianten der Lünette sowie unterschiedlichen Gehäusematerialien erhältlich.

Beim direkten Vergleich der älteren Versionen mit der heutigen GMT Master II mit der Referenz 116710 (und verwandten Modellen) sind auffällige Unterschiede ersichtlich. Im Laufe der Jahre wurden einige Optimierungen vorgenommen - wie beispielsweise die Veredlung mit Saphirglas, mit Super Luminova, dass fortan Tritium ersetzt, oder mit neuen Verbindungsgliedern am Armband. Sowohl die Master II sowie die 1675 sind beide mit einem 40 mm großen Gehäuse ausgestattet. Das aktuelle Modell wurde außerdem mit vergrößerten Indexen und Zeigern versehen. Ein Element, dass der Uhr eine zusätzlich veränderte Optik verleiht. Die Keramik-Lünette ist nach höchstem Produktionsstandard gefertigt, besitzt eine vereinfachte Funktionalität und ist mittlerweile in einer vielfältigen Farbauswahl erhältlich.

Heute sind die Uhren mit den patentierten Triplock-Kronen, “Easy-Link”-Verlängerungselementen an den Armbändern sowie polierten Verbindungsstücken und anti-reflektierenden Zyklop-Linsen versehen. Ebenso wie die Veränderungen am Erscheinungsbild, wurden auch die Uhrwerke der GMT-Master-Serie kontinuierlich weiterentwickelt. Das erste Kaliber 1565 der Referenz 1675 zählte zu den am besten entwickelten seiner Zeit, jedoch hat sich die Technologie in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Das Kaliber 1565 wurde kurz darauf durch das Werk 1575 ersetzt, welches wiederum im Jahr 1971 ein Upgrade erhielt. Nachfolgende GMT Master-Modelle haben die Kaliber 3075 und 3175 mit vereinfachter Datumsverstellung und höherem bph (balance wheel). Beim direkten Vergleich der Rolex 16700 und der 16710 (z.B. der Master I und der Master II-Modelle in den 1980er und 1990er Jahren) sind signifikante Unterschiede erkennbar: Die frühen Master II-Modelle waren mit den Vorreiter-Kalibern 3085 und 3185 ausgestattet, die es ermöglichten, den 24-Stunden Zeiger zu stellen, ohne die Zeit zu stoppen.

Foto: watchtime.net

Mittlerweile wurden die Uhrwerke der Master II-Reihe erneut überholt. Das moderne Kaliber 3186 beinhaltet Technik auf Spitzenniveau: So trifft beispielsweise die Parachrom-Bleu-Spiralfeder auf ein Kaliber, dass vor Umwelteinflüssen wie Temperaturschwankungen oder Magnetfeldern geschützt ist. Alle Modelle funktionieren mit einer garantierten, maximalen Gangabweichung von -2/+2 Sekunden pro Tag über fünf Jahre hinweg - das Ergebnis andauernder Testdurchläufe im Hause Rolex, weit über die Anforderungen für die Chronometer-Zertifizierung hinaus.

Sowohl Vintage-Modelle als auch die moderne GMT Master stellen ein sinnvolles Investment im Luxusuhrensegment dar. Der Verkaufspreis der Rolex GMT Master II mit aktueller Referenz ist aufgrund neuer Technologien und Materialien angestiegen, insbesondere durch die Verwendung der Keramik-Lünette und des Gehäuses aus Gold. So beispielsweise auch bei der „Pepsi”-Edition aus dem Jahr 2014.

Hin und wieder scheint es, als würden manche Vintage-Uhren weniger geschätzt, da aufgrund hoher Produktionszahlen auch die Anzahl auf dem Gebrauchtmarkt nach wie vor hoch ist. Nichtsdestotrotz gibt es signifikante Ausnahmen, besonders in Anbetracht spezieller Merkmale, wie der sogenannten “Stick”-, “Spider”- oder “Matt”-Zifferblätter, die jeweils eine andere Beschaffenheit derselben beschreiben. Ebenso begehrt sind auch Modelle mit “Root Beer”-Lünette oder dem sogenannten “Tiger Eye”, die ihre Spitznamen aufgrund ihrer Farben oder Vergangenheit an den Handgelenken berühmter Schauspieler erhielten. Diese Varianten sind mittlerweile gefragte Spekulationsobjekte unter Sammlern. Die ältesten GMT Master-Varianten mit Bakelite-Lünette sind die seltensten und legendärsten Versionen in der populären Modellreihe.

Der ausschlaggebende Punkt für die endgültige Wahl sind schließlich persönliche Präferenzen und die Frage, ob die Uhr tagtäglich getragen, oder vielmehr als Wertanlage im Safe aufbewahrt werden soll. Entscheiden Sie sich für ein Vintage-Modell, scheint eins gewiss: Sie erhalten einen Zeitmesser, der zu den prestigeträchtigsten der Branche zählt - bereits in den 60er Jahren überzeugte die GMT-Master viele Liebhaber und avancierte zu Recht zur beispiellosen Legende.

Nicht nur für Vielflieger: Die Rolex GMT-Master II mit der sechsstelligen Referenz 116710LN besticht durch sportliche Eleganz und ist dennoch eine reine Toolwatch, deren unverkennbares Äußeres typisch für Rolex ist. Die Sportmodelle der Manufaktur aus Edelstahl gelten als besonders wertstabil, was auch auf die seit 2007 produzierte GMT-Master II zutrifft. 

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Caroline Metz

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