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Wie finde ich die perfekte Uhr für mich?


von Nils Rau

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November 16. 2017 - von Nils Rau

Es ist nicht leicht, die Uhr zu finden, die am besten zu einem passt. Nicht selten hängt von dieser Entscheidung eine teure, nicht alltägliche Investition ab. Darüber hinaus ist die Auswahl an Uhrenmodellen und -stilen so vielfältig wie die Menschen, die Uhren tragen. Dabei lohnt sich aus zwei Gründen, sich vor dem Kauf Gedanken darüber zu machen, welche Uhr die richtige ist: Zum einen lässt sich so im Zweifel viel Geld sparen und zum anderen ist die Freude umso größer, wenn man „die Richtige“ gefunden hat.


Der erste Schritt: Den Rahmen abstecken

Wenn man sich zum ersten Mal mit dem Kauf einer neuen Uhr beschäftigt, dann sollte man zu Beginn ein paar grundlegende Fragen klären. Natürlich ist es wichtig, sein Budget zu kennen. Denn es ist nur wenig zielführend, wenn die Traumuhr finanziell unerreichbar bleibt. In diesem Zusammenhang muss bereits auf einen häufigen Fehler hingewiesen werden, zu dem vor allem Neulinge tendieren: Machen Sie, wenn es nur irgendwie möglich ist, keine Kompromisse! Viel zu oft werden Uhren gekauft, die gar nicht das Objekt der Begierde sind, weil sie günstiger als die eigentliche Traumuhr sind oder es einfach bequemer ist, nicht noch ein paar Monate sparen zu müssen. Kompromisse schaffen vielleicht kurzfristige Freude, machen aber langfristig keinen Sinn.

Wenn das Budget feststeht, geht es ans Eingemachte: Welche Uhr soll es werden? Wenn nicht schon ein paar Modelle in der engeren Auswahl sind, dann helfen zunächst zwei Gedanken weiter: Gibt es einen gewissen Stil, soll die Uhr etwa eine Taucheruhr sein oder ein eleganter Chronograph? Wer eine Uhr für den Berufsalltag in feinem Zwirn sucht, der wird bei einer feinen Dresswatch fündig, idealerweise so schlicht wie möglich. Die Königin aller Dresswatches ist wohl die Patek Philippe Calatrava. Ferner kann auch ein Blick auf die bisher vorhandenen Uhren hilfreich sein. Wer seinen Alltag bisher ausschließlich mit einer Rolex Submariner bewältigt, für den kommt als zweite Uhr vielleicht eine elegante Luxusuhr in Frage, etwa eine Jaeger-LeCoultre Master Control Date oder eine Nomos Tangente. Mit einer solchen Kombination aus zwei Uhren hat man für praktisch jede denkbare Situation die perfekte Armbanduhr.


 

Das Design bestimmt oftmals die Funktion

Mit der Frage nach einem gewissen Stil geht zugleich ein weitere Aspekt einher: die Funktionen einer Uhr. So lässt sich nicht nur von dem gewünschten Stil ein Rückschluss auf die Funktionen ziehen, sondern auch andersrum: Anhand der gewünschten oder benötigten Funktionen lässt sich der jeweilige Uhrenstil eingrenzen. Wer mit der Uhr viel schwimmen oder tauchen will oder einfach eine möglichst robuste Uhr sucht, die sämtlichen Widrigkeiten des Alltags bei bester Ablesbarkeit ohne Probleme trotzt, ist zum Beispiel mit einer wasserdichten Taucheruhr gut beraten. Vielleicht gibt es auch persönliche Liebhabereien, die sich mit der Uhrenwahl verbinden lassen: Wer die James-Bond-Romane gelesen hat, weiß, dass 007 eine Rolex Explorer trug. Hobbypiloten oder Fliegerfreunde werden vielleicht mit dem Breitling Navitimer fündig, für Rennsport-Enthusiasten könnte die TAG Heuer Monaco die erste Wahl sein.

Natürlich gibt es auch Zwischenmodelle, die sich nur bedingt in eine Schublade stecken lassen. Dies gilt unter anderem für sogenannte Dress-Diver, also Taucheruhren, die einen gewissen Hauch Eleganz besitzen wie der Longines Legend Diver oder die Blancpain Sport Fifty Fathoms Bathyscape. Solche Uhren besitzen den Reiz, mehrere Vorteile zu vereinen. Gerade Dress-Diver halten Wasser (welches ohne Zweifel das für Uhren gefährlichste Naturelement ist) stand, besitzen aber ein elegantes Erscheinungsbild. 

Man muss herausfinden, was einem wichtig ist

Jeder hat andere Prioritäten. Hieran zeigt sich, dass die Suche nach der perfekten Uhr es erfordert, seine eigenen Wünsche genau zu kennen. Für viele Liebhaber steht zum Beispiel fest, dass nur Uhren mit Manufakturwerken wirklich interessant sind und in die engere Auswahl kommen. Mir kommt es gerade auf die feinmechanische Handwerkskunst an, die sich oft nur bei selbst hergestellten Werken finden. Andere Liebhaber achten auf optische Highlights, wie etwa farbige Akzente. Ein gutes Beispiel sind hier die GMT-Zeiger der Rolex Explorer 2 (Ref. 16570). Mit der Zeit entwickeln die meisten Uhren-Aficionados kleine, aber bedeutende Prioritäten. Wer seine Vorlieben kennt, der weiß, was für ihn in Frage kommt und wonach er suchen muss. Wer seine Prioritäten noch nicht kennt, der kann diese aber erahnen, indem er analysiert, welche Uhren ihn ansprechen und wieso das der Fall ist.


 

Eine Uhr unterstreicht den Charakter ihres Trägers

Letztlich ist auch zu bedenken, dass eine Uhr den Charakter einer Person unterstreichen kann. Das bedeutet sowohl, dass man sich im Idealfall eine Uhr aussucht, die zu einem passt. Letztlich heißt dies aber auch, dass man sich mit der Uhr wohlfühlen muss. Deshalb ist es wichtig, die  jeweilige Uhr – wenn möglich – zunächst einmal in den Händen zu halten und live zu begutachten. Auch wirken beispielsweise 40 Millimeter nicht immer gleich am Handgelenk. Schon deshalb ist eine Anprobe vor dem Kauf in vielen Fällen unerlässlich. Apropos Charakter: Individualisten fühlen sich mit einer Rolex Yachtmaster vielleicht wohler als mit einer Datejust. Und wer eher der klassische Typ ist, dürfte tendenziell mit Uhren-Ikonen wie der Omega Speedmaster Professional Moonwatch oder einer Audemars Piguet Royal Oak einen passenden Zeitmesser finden. Letztlich sind das aber nur Tendenzen.


 
Nils Rau

von Nils Rau

Als ich mich das erste Mal mit dem Thema Uhren beschäftigt habe, hat mich der „virus horologicus“ sofort infiziert. Mittlerweile widme ich einen Großteil meiner freien Zeit Armbanduhren – sei es im Gespräch mit Freunden, in Blogs und Online-Magazinen oder auf Uhrenbörsen. Wenn ich gerade nicht für CHRONEXT schreibe, bin ich zur Zeit als Rechtsreferendar im Norden Deutschlands tätig. In meinen Artikeln beschäftige ich mich hauptsächlich mit spannenden Grundsatz-Fragen und zeitlosen Themen, über die es sich stundenlang leidenschaftlich philosophieren lässt.

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