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Omega präsentiert die Speedmaster Moonwatch 321 Stainless Steel

Das Jahr 2020 beginnt mit einem echten Paukenschlag: Am 07.01.2020 stellt Omega die von Insidern längst heiß erwartete Speedmaster Moonwatch 321 Stainless Steel vor. Hier erfahren Sie alles über den ersten Jahreshöhepunkt in der Uhrenwelt.

Von der Vorstellung des neuen Kalibers 321 bis zur Einführung der ersten Speedmaster aus Stahl mit diesem Werk benötigte Omega genau ein Jahr. 2019 wurde den Fans der “Speedy Tuesday” die Wiedereinführung des Chronographenwerks mit Säulenrad angekündigt. Seitdem sind die Spekulationen um ein neues Modell mit Kaliber 321 nicht abgerissen. Passenderweise an einem Dienstag wurden die Gerüchte nun Wirklichkeit.

Eine gelungene Neuauflage der “Ed White”

Die neue Omega Speedmaster Moonwatch 321 Steel (Ref. 311.30.40.30.01.001) basiert auf dem klassischen Gehäuse mit geraden Anstößen, das Omega mit der FOIS-Edition anbietet. Zudem ist es an die neuen CK2998 Blue oder CK2998 Pulsometer angelehnt. Im Vergleich zu diesen beiden Vorgängermodellen gibt es jedoch einige große Unterschiede in der Mechanik sowie im Design. So lässt sich die Moonwatch 321 Steel als eine getreue Neuauflage der historischen 105.003ST betrachten. Die 1963 eingeführte Speedmaster der dritten Generation trägt den Spitznamen „Ed White“.

Ed White war der erste Astronaut, der die 105.003 während eines Außenbordeinsatzes am 3. Juni 1965 (Gemini IV Mission) benutzte. Für diesen Weltraumspaziergang brauchte er 23 Minuten, während er an seinem Handgelenk die Speedmaster trug, die heute nach ihm benannt ist. Interessanterweise geschah dies noch vor den offiziellen Tests der NASA und bevor die Speedmaster „flugtauglich“ wurde. Ed White wurde später für das Apollo-Programm ausgewählt und flog an Bord der Apollo 1 mit. Leider verunglückten alle drei Astronauten der Crew (White, Grissom und Chaffee) bei einem Unfall am 27. Januar 1967.

Bild: Swatch Group

Moderne und klassische Elemente treffen aufeinander

Die Omega Speedmaster Moonwatch 321 Steel „Ed White“ verfügt über ein gerades, symmetrisches Gehäuse, ohne die eingedrehten Anstöße und ohne seitlichen Kronenschutz. Sie misst 39,7 mm im Durchmesser und bleibt in Form und Proportionen den historischen Vorbildern treu. Passend dazu ist das Gehäuse klassisch mit polierten Anstößen und gebürsteten Flanken veredelt. Die Vorderseite der Uhr wirkt dank gewölbtem Saphirglas und einem schwarzen Keramik-Lünetteneinsatz modern. Jedoch besitzt sie mit der Tachymeterskala und dem Vintage „Dot over 90“ auch klassische Elemente.

Eine andere Neuheit, im Vergleich zu den bisherigen Uhren mit symmetrischem Gehäuse, findet sich beim Zifferblatt. Dieses ist mit einer matten, genarbten Oberfläche, einem abgestuften Profil, einem applizierten Omega-Logo und dem Vintage-Schriftzug versehen. Damit bleibt es dem Modell „Ed White“ treu. Die Indexe sind mit cremefarbenem Super-LumiNova lackiert.

Neue Speedmaster Moonwatch wird keine limitierte Auflage

Die neue Omega Speedmaster Moonwatch 321 Steel ist das erste Modell aus einem Nichtedelmetall, das dieses Werk besitzt. Dabei handelt es sich um eine originalgetreue Re-Edition des historischen Säulenradkalibers 321. Nahezu identisch wurde es wiederaufgelegt, jedoch mit kleinen technischen Verbesserungen bei den Materialien und einer etwas längeren Gangreserve (55 Std. vs. 44 Std.) ausgestattet. Das Werk ist in Sedna-Gold beschichtet.

Omega kündigte die Uhr nicht als limitierte Auflage an. Dennoch ist zu erwarten, dass die Manufaktur keine großen Stückzahlen produzieren wird. Der Grund hierfür ist einfach: Das Kaliber wird in einer eigenen Abteilung in Biel hergestellt und von einem einzigen Uhrmacher von Hand montiert und justiert. So sieht Handarbeit aus, die kein Massenprodukt, sondern ein rares Meisterstück hervorbringt.

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