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Omega Speedmaster: 4 Versionen der Moonwatch, die Sie zum 50. Jubiläum kennen sollten

Im Juli 2019 ist es soweit: Die Uhrenwelt feiert ein halbes Jahrhundert Omega Speedmaster Moonwatch! Eine der ikonischsten und legendärsten Uhren der Geschichte – als zuverlässiger Begleiter während der ersten Mondlandung der Menschheit. Wir zeigen Ihnen 4 Varianten des Modells, die die Evolution der Moonwatch beschreiben! Welche Variante ist Ihr Favorit?

Es war das Jahr 1965, als die Omega Speedmaster nach einer Reihe strenger Tests als offizielle Uhr für Astronauten ausgewählt wurde. Tatsächlich war dem Schweizer Unternehmen zunächst nicht bekannt, dass Modelle von Omega überhaupt für die Tests eingereicht wurden, da die NASA sie von einem US-Händler erworben hatte. Die Speedmaster-Uhren wurden während den Mercury-, Gemini- und Apollo-Missionen eingesetzt: Im Juli 1969 an den Handgelenken von Neil Armstrong und Buzz Aldrin begleiteten sie die beiden Astronauten bei den ersten Schritten der Menschheit auf dem Mond. Sie können sich also sicher sein – Omega weiß sehr genau, wie man zuverlässige Uhren baut!

Der legendärste Zeitmesser der Uhrengeschichte: Die Speedmaster wurden bei allen sechs Mondlandungen eingesetzt und spielte viele Jahre eine wichtige Rolle bei Missionen im Weltraum, ebenso wie auf der Erde – immer bekannt als „Monduhr”. Omega entwickelte die Uhr kontinuierlich weiter, in den fünfzig Jahren seit ihrer Verwendung auf dem Mond wurden unzählige Neuerungen herausgebracht. Man kann also getrost behaupten, dass Omega’s kluge Innovation in Kombination mit der herausragenden Uhrmacherkunst die Moonwatch zu einem der am häufigsten diskutierten Modelle der Branche machte.

Omega Speedmaster Moonwatch: Limitierte Versionen zum Jubiläum

Bevor wir Ihnen vier unserer Favoriten vorstellen, die die Evolution der Moonwatch wiedergeben, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die diesjährigen neuen und limitierten Auflagen der Speedies: Es gab viel Vorfreude und Gerüchte in Kennerkreisen, was Omega zum großen Jubiläum der Moonwatch wohl veröffentlichen würde. Und die Schweizer Manufaktur enttäuschte ihre Fans nicht: Die im Februar enthüllte Referenz 310.60.42.50.99.001 ist eine äußerst getreue Nachbildung einer historischen Speedmaster, die Astronauten und Würdenträgern (einschließlich Präsident Nixon) bei einem besonderen Abendessen im November 1969 vorgestellt wurde. Mit Gehäuse und Zifferblatt aus Gold war es die perfekte Wahl für eine Wiederauflage zum 50. Geburtstag, die wie das Original auf 1.014 Stück limitiert ist. Das Gold in der neuen Version ist eine einzigartige, noch nie dagewesene Legierung, die Omega als „Moonshine Gold” betitelt, da sie resistent gegen Farbveränderungen im Laufe der Zeit ist.

Image: Omega

Aber das war nur der Anfang: Im Mai 2019 wurde die zweite Speedmaster zum Gedenken an das Jubiläum veröffentlicht. Die Referenz 310.20.42.42.50.01.001, limitiert auf 6.969 Modelle, ist etwas weniger auffällig in ihrer Erscheinung. Edelstahl und ein graues Zifferblatt zeichnen diese Uhr aus, ebenso wie ihre detailreiche Gravur an der 9-Uhr-Position, die Buzz Aldrin zeigt, wie er vor 50 Jahren die Mondlandefähre verließ. Die Zeiger, Indizes, Gravur und Lünette sind ebenfalls in „Moonshine Gold“ gehalten und setzen wunderschöne, klare Akzente auf dem dunklen Hintergrund. Der Gehäuseboden ist noch bemerkenswerter und zeigt ein gelasertes Bild eines Mondfußabdrucks, während der eigentliche Schriftzug auf dem Zifferblatt („First watch worn on the Moon“) durch Armstrongs berühmtes Zitat ersetzt wurde: „Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen, ein großer Sprung für die Menschheit“.

Image: Omega

Die Evolution der Moonwatch

Besonders spannend an den obigen Spezifikationen zum Jubiläum: Die beiden Modelle stellen aufgrund ihres Kalibers 3861 einen eigenen, entscheidenden Sprung in der Entwicklung dieser legendären Uhr dar. Es handelt sich hierbei um eine weiterentwickelte Version des beliebten 1861, welches wiederum der Nachfolger des 861 ist, das 1969 das ursprüngliche Kaliber 321 ersetzte. Das neue Manufakturwerk 3861 ist ein wahres Juwel mit koaxialer Hemmung, das exakt auf die Sekunde eine noch präzisere Genauigkeit aufweist, als zuvor – Den Siliziumkomponenten sei Dank, die Magnetfeldern bis zu satten 15.000 Gauss widerstehen.

Rar und besonders: Die begehrtesten Modelle rund um die Moonwatch

Obwohl die neuen Modelle zweifellos ein Highlight der Speedmaster-Reihe darstellen, sind es vier andere Favoriten, die Sie nicht verpassen sollten:

Pre-Moon Speedmaster:

Die NASA verschaffte der Speedmaster Berühmtheit, ursprünglich konzipiert wurde sie jedoch als Rennfahreruhr. Modelle aus der Zeit vor der Mondlandung („Pre-Moon”) sind nach wie vor sehr gefragt – insbesondere die allererste Speedy CK2915 „Broad Arrow“ von 1957.

Mark II:

Ab der Referenz 145.014 von 1969 war die zweite Generation der Speedmaster eigentlich für die Raumfahrt konzipiert, obwohl abergläubische Astronauten meist an der Originalversion festhielten. Dennoch wurden diese unverwechselbare Uhr und ihre Nachfolger (Nummer III – V) durch die jüngsten Überarbeitungen wiederbelebt und sind auch heute noch beliebte Klassiker.

Dark Side of the Moon:

In den letzten Jahren wurden der Moonwatch einige der innovativsten Materialien von Omega spendiert. Im Jahr 2013 gipfelte dies in der „Dark Side” mit einem Gehäuse und Zifferblatt, das vollständig aus Hightech-Keramik besteht. Ultraleicht und langlebig – die düstere Seite der Moonwatch hat es auch uns angetan.

X-33:

Die X-33, die als Nachfolger der Moonwatch die Karriere der Speedmaster unter den Sternen weiter vorantreiben soll, wurde 1998 als die „Zukunft der Weltraumuhr” veröffentlicht. Angetrieben wird die X-33 von einem fortschrittlichen Quarzuhrwerk, um eine Vielzahl von technischen Funktionen zu ermöglichen, die von Astronauten und Raumfahrtprofis benötigt werden.

John Wallis
John Wallis

Living and working in London, John has been writing about watches since graduating university. He got his start at SalonQP, London's finest watch show, where he was inspired by the breadth and creativity of the modern industry. His fascination with mechanical horology has only grown from there.

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