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Replika & Fakes – wie Sie gefälschte Luxusuhren erkennen

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Es ist die wohl böseste Überraschung beim Kauf einer Uhr: Die lang ersehnte Traumuhr wird geliefert und entpuppt sich als Fälschung. Leider ist der Markt für Luxusuhren mittlerweile von Replika überschwemmt – in Zeiten sogenannter „Frankenstein watches“, also gefälschter Uhren mit Komponenten von echten, ist es umso schwerer, einen Fake zu erkennen. So lange Sie Ihre Uhr bei vertrauenswürdigen Shops wie CHRONEXT beziehen, die mit zertifizierten Uhrmachern die Authentizität jedes verkauften Models belegen, sind Sie vor solchen Fällen geschützt. Im Folgenden finden Sie einige simple Tipps, die einen ersten Hinweis auf eine gefälschte Uhr geben – absolute Sicherheit erhalten Sie allerdings nur von einem Uhrmacher!

Das lukrative Fake-Business

Die schlechte Nachricht gleich zu Beginn: Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Fake-Uhren noch falsch geschriebene Markennamen auf dem Zifferblatt trugen oder Modelle verkauft wurden, die es so nie gab. Mittlerweile sind die meisten Fakes auf den ersten Blick nur schwer vom Original zu unterscheiden. Es existieren sogar Fälschungen, die sich nicht einmal mehr von Experten zweifelsfrei als solche identifizieren lassen, ohne einen genauen Blick aufs Uhrwerk zu werfen. Klar, nahezu perfekte Fälschungen dürften einen recht geringen Anteil auf dem Fake-Markt haben, doch eines sollte hieran deutlich werden: So groß auch das Interesse an hochwertigen, teuren Uhren ist, so groß ist gleichzeitig auch das Interesse daran, auf diesem konsumfreudigen Markt schnelles Geld zu verdienen. Das Fake-Business ist äußerst lukrativ, da die Gewinnspanne besonders groß ist, und lockt dementsprechend viele Leute an.

Maßgeblich sind in erster Linie Details

Die gute Nachricht lautet hingegen, dass sich die Gefahr, einem Fake aufzusitzen, mit nur wenig Aufwand größtenteils ausschließen lässt. Eine Uhr möglichst originalgetreu nachzuahmen ist zwar keine große Kunst mehr. Knifflig wird es aber bei den Details. Gerade anhand dieser lassen sich in mindestens 95 Prozent aller Fälle Fakes von Originalen unterscheiden. Entscheidend ist im Grunde, die begehrte Uhr möglichst gut zu kennen und ein Auge für diese kleinen, aber entscheidenden Details zu entwickeln. Ein Beispiel: Haben Sie vor Augen, wie die eingravierte Rolex-Laserkrone auf dem unteren Rand des Saphirglases aussieht? Oder wie die Typographie auf der Lünette der Omega Speedmaster beschaffen ist? Genau solche Details sind es, anhand derer sich Originale von Fälschungen unterscheiden lassen.

Die zuvor erwähnte Laserkrone zum Beispiel wurde extra von Rolex als Fälschungsschutz in das Saphirglas integriert. Auch wenn dieses Merkmal mittlerweile bei vielen Fakes zu finden ist, offenbart spätestens ein Blick mit der Lupe, dass die Laserkrone aus vielen kleinen Punkten besteht. Die Laserkrone einer Fälschung ist viel gröber gearbeitet. An solchen Dingen scheitern Fälscher.

Äußerst hilfreich und nie zu unterschätzen ist es in diesem Zusammenhang, das konkrete Modell einmal ausgiebig in echt begutachtet oder vielleicht sogar einige Tage ausprobiert zu haben. Dies vor dem Hintergrund, dass dieselbe Uhr auf verschiedenen Fotos nie wirklich gleich aussieht. Wer eine Uhr hingegen schon in echt gesehen hat, weiß, wie die einzelnen Merkmale auf dem jeweiligen Foto aussehen müssten. Das Gefühl für eine Uhr, das man im direkten Umgang bekommt, lässt sich auch durch noch so viel Internet-Recherche nicht ersetzen.

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Das Uhrwerk ist beinah fälschungssicher

Als sicherstes Indiz zur Beurteilung der Echtheit einer Uhr dient aber noch immer das Uhrwerk. Kein Wunder, denn schließlich handelt es sich hierbei um die anspruchsvollste Komponente des Zeitmessers. Da die Kaliber der verschiedenen Hersteller allesamt ein unterschiedliches Erscheinungsbild haben, lässt sich bei einem Blick aufs Werk schnell beurteilen, ob es sich um dasjenige handelt, welches in der Uhr verbaut wurde. Hierbei ist insbesondere auf markenspezifische Details bei der Konstruktion zu achten, aber auch auf eventuelle Gravuren und deren Qualität.

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Auch Zubehör kann hilfreich sein

Besonderes Augenmerk sollte schließlich nicht nur der Uhr selbst, sondern auch dem Zubehör – sofern dieses mitverkauft wird – gelten: Dieses ist regelmäßig deutlich einfacher gearbeitet. Ein minderwertig anmutendes Lederarmband oder grob gearbeitete Schriftzüge auf der Box dürften Indizien für einen Fake sein. Auch Papiere können weiterhelfen: Hier ist nicht nur die Frage relevant, ob die Seriennummer auf dem Zertifikat vermerkt ist, zur Uhr passt, sondern zum Beispiel auch, der Konzessionär, der als Verkäufer genannt wird, wirklich existiert.

In diesem Zusammenhang ist übrigens anzuraten, die Seriennummer bei Google einzugeben und sich zu vergewissern, ob die Uhr unter Umständen gestohlen ist. Denn so wie man bei einer gefälschten Uhr keinen echten Vermögenswert erwirbt, kann an gestohlener Ware kein Eigentum erworben werden.

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Die Uhr in echt betrachten

Selbstverständlich bietet auch der Onlineshop von CHRONEXT Ihnen höchste Standards in puncto Sicherheit: In unserer hauseigenen, zertifizierten Meisterwerkstatt wird jede eingehende Uhr – ganz gleich ob neu, aus zweiter Hand oder vintage – von unseren erfahrenen Uhrmachern auf Authentizität und Qualität überprüft. Wir arbeiten nur mit renommierten Handelspartnern zusammen, sodass Sie vor bösen Überraschungen geschützt sind. Werfen Sie einen Blick in unser vielfältiges Sortiment von Rolex, Omega, Breitling und vielen anderen renommierten Manufakturen.

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