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Uhren als Wertanlage – Sinnvolle Investition in Krisenzeiten

Uhren als Wertanlage – Sinnvolle Investition in Krisenzeiten

Nils Rau

Die wirtschaftlichen Einbußen, die durch das Coronavirus entstehen, sind enorm. Dies wird nicht nur anhand der Aktienkurse deutlich, sondern auch, wenn man einen Blick auf die Anzahl der ins Straucheln geratenen Unternehmen wirft. Doch Gold ist jetzt nicht alles: Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wieso es zur Zeit besonders sinnvoll ist, Uhren als Wertanlage in Betracht zu ziehen.

Wir befinden uns in einer Abwärtsspirale

Die weltweiten Lockdowns infolge der Coronavirus-Pandemie haben für Einbußen gesorgt, die vor allem auf die Wirtschaft erhebliche Auswirkungen haben. Während der DAX am 19. Februar 2020 mit einem Rekordhoch von 13.789,00 Punkten schloss, lag der Index rund einen Monat später, am 18. März 2020, bei nur noch 8.441,71 Punkten. Dies ist ein Minus von rund 40 Prozent. In diesem Zeitraum stürzten auch der US-amerikanische Index Dow Jones Industrial Average und der japanische Nikkei-225-Index ab.

Die Entwicklung ist wenig überraschend: In einer Zeit, in der die unternehmerische Zukunft ungewiss ist, gehen sowohl Unternehmer als auch Anleger tendenziell zurückhaltender mit Investitionen um. Und Prognosen zufolge wird der Zustand noch einige Zeit andauern. Vor diesem Hintergrund ist es für Anleger mehr als ratsam, das eigene Portfolio auf Krisenstabilität zu überprüfen. Eine gewisse Stabilität lässt sich zunächst bei den üblichen Verdächtigen wie etwa Gold und Immobilien beobachten: Seit dem Wirtschaftseinbruch hat Gold rund ein Drittel an Wert hinzugewonnen.

Doch auch Luxusuhren sollten spätestens jetzt in Erwägung gezogen werden. In den letzten Wochen hat sich herausgestellt, dass die befürchteten Einbrüche in der Preisstabilität ausbleiben. Wir verraten Ihnen gute Gründe, weshalb Uhren auch in Krisenzeiten eine Investition wert sind.

1) Uhren sind ein sicheres Investment

Der Preisstabilität von Uhren dürften mehrere Faktoren zugrunde liegen. Wichtig ist zunächst, dass nicht alle Uhren als Wertanlage dienen. Wer auf Wertstabilität oder –zuwachs setzen möchte, sollte vor allem in Klassiker und/oder gesuchte Modelle investieren. In der Regel sind dies sportliche Stahlmodelle der traditionellen Luxusmarken.

Hinsichtlich der begehrten Referenzen ist der wohl maßgebliche Aspekt für die hohe Preisstabilität die signifikante Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage: Während Uhrenmanufakturen nur eine begrenzte Anzahl ihrer angebotenen Uhren – und folglich erst recht eine begrenzte Anzahl bestimmter Modelle – herstellen können, steht dem limitierten Angebot eine immer größer werdende Nachfrage gegenüber. Das genaue Angebot-Nachfrage-Verhältnis lässt sich nicht ermitteln, doch die mitunter jahrelangen Wartezeiten sowie die bereits geschlossenen Wartelisten sind ein sicheres Indiz für eine das Angebot extrem übersteigende Nachfrage. Selbst, wenn infolge wirtschaftlicher Instabilität ein Drittel der Käufer abspringen, übersteigt die Nachfrage noch immer das Angebot.

Hinzu kommt, dass Luxusuhren immerwährende Klassiker ohne Haltbarkeitsdatum sind. Der berühmte Spruch der Traditionsmanufaktur Patek Philippe, dass einem eine Luxusuhr nie alleine gehöre, sondern man sie für die nächste Generation bewahre, trifft mitten ins Schwarze. Die Anschaffung einer Uhr im hohen Preissegment ist ein besonderer, emotionaler Anlass, der von alltäglichen Anschaffungen und Investitionen völlig losgelöst ist. Ob man den hohen Kaufpreis übrig hat oder jahrelang anspart: Wenn sich eine Kaufmöglichkeit ergibt, schlagen nur die wenigsten Uhrenliebhaber diese Gelegenheit aus.

2) Die Uhrenindustrie kann flexibel auf Krisen reagieren

Ein weiterer Grund für die Tauglichkeit von Uhren als Wertanlage ist die Reaktionsfreudigkeit der Uhrenindustrie auf Krisen. In den letzten Monaten konnte man beobachten, wie schnell Vertriebsstrukturen geändert und langfristig vorbereitete Ereignisse verschoben und umgewandelt wurden: Als der Einzelhandel drastisch eingeschränkt wurde, haben einige Manufakturen binnen kurzer Zeit Online-Shops eingerichtet, so H. Moser & Cie, oder Konzessionären gestattet, die Uhren auch online zu vertreiben, so Patek Philippe. Auch auf die gecancelten Uhrenmessen im Frühjahr hat die Uhrenindustrie schnell und souverän reagiert.

Der Grund liegt auf der Hand: Die Uhrenindustrie ist klein – und zum Teil inhabergeführt. Notwendige Entscheidungen lassen sich deswegen unbürokratisch und ohne Umwege treffen, was wiederum die Reaktionszeit enorm verkürzt. Dank dieser Flexibilität dürfte die Uhrenbranche einen Teil der Umsatzeinbußen aufgefangen haben.

3) Auch Investment unterstützt die Uhrenindustrie!

Wenn man von einem Produkt überzeugt ist, sollte man den Hersteller unterstützen. Dies gilt erst recht in Krisenzeiten. Vor allem der Erhalt der Uhrenindustrie erscheint erstrebenswert: Die Uhrmacherei ist eine Jahrhunderte alte Handwerkskunst, die es unbedingt zu bewahren gilt. Schon jetzt sind einige mit der Uhrmacherei verbundene Kunstfertigkeiten – wie etwa das Emaillieren – vom Aussterben bedroht. Hinzu kommt, dass die Schweizer Uhrenindustrie fair und heimatgebunden ist.

Es ist zudem ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Förderung von Uhren als Wertanlage der Uhrenindustrie nicht zugute kommt. Denn durch die Aufrechterhaltung der hohen Nachfrage einzelner Flaggschiff-Modelle bleibt zugleich die Begierlichkeit der Manufakturen aufrechterhalten. Zudem schließt es sich nicht aus, Uhren wertzuschätzen und gleichzeitig als Anlageobjekt zu betrachten.

4) Wertstabilität: Rolex Daytona Ref. 6239 und AP Royal Oak Ref. 15202ST

Die Wertstabilität – auch in Zeiten der Krise – wird anhand zweier bestimmter Modelle besonders deutlich.

Rolex Daytona – Referenz 6239

Die Rolex Daytona Ref. 6239 kam in den 1960er Jahren auf den Markt und kostete rund 200,00 US-Dollar. Heute kostet die Ref. 6239 je nach Zustand mindestens 60.000,00 Euro. Der Grund für diese enorme Wertsteigerung ist vielschichtig: Zum einen war die Daytona früher ein Ladenhüter, da sie im Gegensatz zur Konkurrenz noch keinen Automatikaufzug besaß. Aus diesem Grund ist die Auswahl, die bei gut erhaltenen Vintage-Modellen sowieso schon limitiert ist, stark begrenzt. Zum anderen wurde die Uhr durch Paul Newman zur Ikone. Newmans persönliche Daytona wurde im Oktober 2017 für über 17 Millionen US-Dollar bei Philips versteigert und ging in die Geschichte ein.

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Audemars Piguet Royal Oak – Referenz 15202ST

Die Audemars Piguet Royal Oak Ref. 15202ST ist genau so wertstabil, jedoch aus völlig anderen Gründen: Im Gegensatz zur Rolex Ref. 6239 handelt es sich bei der Ref. 15202ST von Audemars Piguet um eine zeitgenössische Uhr, die seit dem Jahr 2012 produziert wird. Das Besondere an dieser Referenz ist, dass sie der Ur-Royal-Oak aus dem Jahr 1972 (Ref. 5402) nachempfunden ist und deren Proportionen und detaillierten Gestaltungsmerkmale besitzt. Für Liebhaber und Connaisseure ist die Ref. 15202ST deswegen das begehrenswerteste Modell der Royal-Oak-Kollektion. Während der Listenpreis für die exklusiv über AP-Boutiquen vertriebene Uhr inzwischen bei 26.000,00 Euro liegt, hat der Marktpreis die 40.000,00-Euro-Grenze überschritten. Der Grund ist ganz einfach: Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot – und die Royal Oak ist eine Legende. Sollte Audemars Piguet die Ref. 15202ST irgendwann einmal nicht mehr produzieren, werden die Preise explodieren. Ein Szenario, welches die Eignung von Uhren als Wertanlage unterstreicht.

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