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Preiskrise bei Rolex: Daytona, Submariner & Day-Date stark betroffen

Pünktlich zur Weihnachtszeit sickert es durch: Erstmals seit 2016 erhöht Rolex zum Jahreswechsel die Preise und löst damit in Teilen Deutschlands krisenartige Zustände aus. Die neuen Zahlen sind noch nicht offiziell, sorgen aber schon jetzt für einen großen Ansturm auf den Einzelhandel. Bei CHRONEXT finden Sie sofort verfügbare Rolex-Modelle auf Lager – noch ohne Preiserhöhung.

Eine Preiserhöhung von durchschnittlich 6,8 %

Alle Jahre wieder: Jedes Jahr gibt es Gerüchte darüber, ob – und wenn ja, wann – die nächste Preiserhöhung bei Rolex kommt. Im Schnitt geschieht dies alle eineinhalb Jahre. Zuletzt hat sich die Schweizer Luxusmanufaktur jedoch Zeit gelassen, die bisher letzte Preiserhöhung fand im Februar 2016 statt. Diese lange Dauer lässt sich mit einer eher schwierigen Marktsituation erklären, nachdem die Preise innerhalb weniger Jahre signifikant gestiegen sind.

Nachdem sich der Markt jedoch erholt hat und die Nachfrage nach Rolex-Uhren inzwischen so groß ist, dass die Marktpreise einiger Modelle doppelt so hoch sind wie ihr Listenpreis, ist eine Erhöhung im Januar 2020 für Rolex wieder möglich.

Einige Modelle werden kaum teurer. Der Preis der Rolex Explorer steigt beispielsweise nur um 2,54 Prozent, konkret von 5.900,00 Euro auf 6.050,00 Euro. Es scheint allerdings so, als würde Rolex die Preise der gefragteren Uhren stärker anziehen. Dies ergibt insofern Sinn, dass das Unternehmen die Listenpreise den Marktpreisen sowie der Marktsituation zumindest etwas angleicht. So steigt der Preis der Rolex Daytona aus Edelstahl um 8,4 Prozent – von 11.300,00 Euro auf 12.250,00 Euro. Die Submariner No Date wird um 8,08 Prozent teurer, nämlich von 6.800,00 Euro auf 7.350,00 Euro. Besonders stark erhöht sich der Preis der Rolex Day-Date aus Platin. Dieser wächst um 9,4 Prozent von 54.000,00 Euro auf 59.100,00 Euro.

Weder der Katalog für das kommende Jahr noch die Preisliste sind bereits offiziell verfügbar.

Traditionell höhere Preise zum Jahreswechsel

Dass die Preise zum Jahreswechsel höher werden, ist schon lange üblich. Dies liegt zum einen an der gesteigerten Nachfrage nach Luxusgütern, die ein perfektes Geschenk darstellen, und dem damit einhergehenden knappen Angebot. In Zeiten, in denen begehrte Armbanduhren fast ausschließlich zu Markt- und nicht zu Listenpreisen erhältlich sind, bedeutet dies einen kurzfristigen und vor allem spürbaren Preisanstieg.

Zum anderen lässt sich die Erhöhung der Preise zum Jahreswechsel aber auch mit Gerüchten um anstehende Preiserhöhungen oder Veränderungen der herstellerseitig angebotenen Modelle erklären. Denn bereits die Vermutung, dass Uhren demnächst teurer werden könnten, hat in der Vergangenheit zu Preissteigerungen auf dem Sekundärmarkt geführt. Außerdem wird vor den Uhrenmessen im Frühjahr in der horologischen Gerüchteküche darüber spekuliert, welche Uhren wohl bald nicht mehr produziert werden, was ebenfalls signifikante Preissteigerungen zur Folge hat.

Uhren von Rolex: Lohnt es sich jetzt zuzuschlagen?

Aufgrund der geringen Verzinsung von Geld lohnt sich das Anlegen auf Tagesgeldkonten oder Sparbüchern kaum noch. Nicht einmal mehr die Inflation lässt sich mit diesen Anlageformen ausgleichen, sodass das Ersparte mit jedem Jahr weniger wert wird. Dies ist der Grund, wieso inzwischen viele Investoren, die keinen emotionalen Bezug zu hochwertigen Zeitmessern haben, in Luxusuhren investieren. Durch die steigende Nachfrage werden die Preise höher und höher.

Tatsächlich ist es empfehlenswert, eine Luxusuhr lieber früh als spät zu kaufen. Denn mit der kommenden Preiserhöhung vollzieht sich der Anstieg vom einen auf den anderen Tag. Und auch der Gebrauchtuhrenmarkt wird seine Preise schnell an die höheren Listenpreise anpassen. Noch erhalten Sie bei CHRONEXT alle sofort verfügbaren Rolex-Modelle, die lagernd sind, ohne Preiserhöhung!

Doch selbst fernab des Stichtages des ersten Januars 2020 lohnt es sich, eine Uhr – wenn dies möglich ist – so schnell wie möglich zu kaufen. Seit Jahrzehnten kennt die Preisspirale bis auf wenige Ausnahmen nur eine Richtung. Im Jahr 2010 kostete die Rolex Submariner Date 4.645,00 Euro, ab 2020 hingegen 8.350,00 Euro. Dies ist eine Steigerung von rund 80 Prozent. Wer die Preise von vor zehn oder 20 Jahren mit den heutigen vergleicht, wird schnell zu dieser Erkenntnis gelangen: Nach oben ist kein Limit in Sicht.

Indra Faber
Indra Faber

Indra hat sich bei CHRONEXT mit dem Uhren-Fieber infiziert und eine Vorliebe für anspruchsvolle Komplikationen entwickelt. Sie taucht gerne tief in die Geschichte der Uhren ein und inspiziert in ihrer Freizeit die Handgelenke ihrer Mitmenschen. Gelegentlich träumt sie von angeregten Diskussionen mit anderen Uhren-Nerds und davon, eine Hublot Classic Fusion ihr Eigen zu nennen.

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