PATEK PHILIPPE: GESCHICHTE, MODELLE UND PREISE. NEU & VINTAGE.

Patek Philippe

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Zeitmessung als Kunst: Wie keine andere Manufaktur verkörpert Patek Philippe Traditionsbewusstsein und unbändiges Streben nach handwerklicher Perfektion. Die Zeitmesser sind bekannt für die solide Wertsteigerung und verzeichnen rekordbrechende Preise bei Auktionen. Könige, Kinogrößen und Uhrenkenner wählen gern Patek Philippe, um wichtige Lebensereignisse gebührend zu feiern.

Alle Patek Philippe Uhren
  • Die Gründer der berühmten Genfer Manufaktur waren keine gebürtigen Schweizer: Antoni Patek wurde in Polen geboren und Adrien Philippe kam aus Frankreich.
  • Zu den Kunden von Patek Philippe zählen Königin Victoria, Zar Nikolaus II, John Lennon und mehrere Päpste.
  • Auf der Liste der teuersten jemals versteigerten Uhren belegt Patek Philippe fast lückenlos die ersten zwanzig Plätze.
  • Patek Philippe wird in vierter Generation von der Besitzerfamilie Stern geleitet.

Antoine Patek & Adrien Philippe

Das Zusammentreffen zweier genialer Köpfe

Patek Philippe – die zwei Worte lassen die Herzen von Uhrensammlern höher schlagen. Eine der berühmtesten Genfer Marken hat aber wider Erwarten ihre Wurzeln nicht in der Schweiz. Der raffinierte Gründer Antoni Norbert Patek (oder auch Antoine Norbert de Patek im Französischen) kam ursprünglich aus Polen. 1831 sah er sich gezwungen sein Heimatland zu verlassen, nachdem die Revolution in Polen von der russischen Armee gewaltsam niedergeschlagen wurde. Nach monatelanger Flucht ließ er sich schließlich in Genf nieder.

Die Uhrmacherei, charakteristisch für Genf, faszinierte den jungen Patek. Schnell fand er den Einstieg in die Industrie: Er kaufte qualitativ hochwertige Uhrwerke und ließ sie in Gehäuse einsetzen – ein relativ unkompliziertes Verfahren. Das genügte dem eifrigen Unternehmer nicht. Darum gründete Patek am 1. Mai 1839 gemeinsam mit dem Uhrmacher Francois Czapek eine eigene Uhrmanufaktur: Patek, Czapek & Co.

Eine im Jahre 1844 stattgefundene Ausstellung in Paris machte ein Zusammentreffen zwischen Patek und dem französischen Uhrmacher Jean Adrien Philippe möglich. Der Unternehmer hörte von der genialen Erfindung Philippes: Ein Taschenuhraufzug über eine eingebaute Krone – eine bequeme Alternative zum üblichen Aufzug mithilfe eines Schlüssels. Heute kann man sich eine Uhr ohne Krone kaum vorstellen, damals wurde die praktische Anwendbarkeit dieses Mechanismus nur von wenigen erkannt. Einer davon war Patek: Er war so fasziniert von diesem Erfindergeist, dass er dem schöpferischen Uhrmacher eine Partnerschaft anbot. 1845 übernahm Monsieur Philippe die Funktion Czapeks als technischer Direktor der Manufaktur.

Patek Philippe und die Familie Stern

Hohe Uhrmacherkunst in vierter Generation

Nach dem Tod von Antoine de Patek 1877 und Jean Adrien Philippe 1894 wurde der Uhrenwelt ein einmaliges Erbe hinterlassen. Uhrmacher der Könige, Könige der Uhrmacherkunst: Die Genfer Manufaktur erfreute sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts weltweiten Ruhms und zählte zu den bedeutendsten Uhrenhäusern der Welt.

1901 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Bedingt durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929 bedurfte es 1932 eines neuen Käufers für die Aktienmehrheit. Unter dem Namen „Patek Philippe S.A.“ ging das Unternehmen in den Familienbesitz der Brüder Charles und Jean Stern über. Bis heute hat sich an dem Namen der Firma und der Inhaber nichts verändert: Das Traditionsunternehmen wird weiterhin von der Familie Stern geleitet und bleibt als eine der wenigen Firmen der Industrie völlig unabhängig.

Unter der Führung von Charles und Jean Stern fiel die Entscheidung eigene Rohwerke zu entwickeln, wodurch die Unabhängigkeit von Patek Philippe gestärkt wurde. Drei Generationen der Familie Stern führten das Unternehmen mit Glanz und Erfolg durch die Jahre. In vierter Generation leitet Thierry Stern heute den Familienbetrieb. Die Visionen der Gründer werden verantwortungsvoll fortgeführt.

Nicht ohne Grund bleibt Patek Philippe über Jahrhunderte hinweg eine der besten Uhrenmarken der Welt.

Von Queen Victoria bis John Lennon

Patek Philippe an prominenten Handgelenken

Als die britische Königin Victoria auf der Londoner Weltausstellung von 1851 eine Anhängeruhr von Patek Philippe kaufte, wurde der Ruf der Firma bei Königshäusern in aller Welt besiegelt. Vom russischen Zar Nikolaus II. bis hin zu Prinz Albert von Monaco: Königsfamilien weltweit wissen Uhren von Patek Philippe zu schätzen.

Die Kundenliste der Firma ist mit Staatsoberhäuptern und Berühmtheiten gespickt: Unternehmer James Ward Packward und Walt Disney, der Künstler Pablo Picasso (Ref. 2497), die Musiker John Lennon, Eric Clapton und Paul McCartney, das Schauspieler-Ehepaar Brad Pitt (Nautilus) und Angelina Jolie (Ref. 7000) gehören zu den wenigen Glücklichen, die eine Uhr von Patek Philippe besitzen dürfen.

Bemerkenswert: Auch zahlreiche Päpste trugen eine Uhr von Patek Philippe. Angefangen hat diese Tradition im Jahre 1866 mit Papst Pius IX und wurde von Papst Leo XIII im Jahre 1878 fortgeführt. Für das Papsttum wurden über Jahrzehnte hinweg Sondermodelle angefertigt. Diese enge Verbindung sollte nicht überraschen – schließlich war auch der Gründer Antoine Patek ein überzeugter Katholik.

Erfindergeist und Perfektion

Unermüdlich im Bestreben nach der perfekten Uhr

Patek Philippe steht seit jeher für raffinierte Uhrmechanik. Schon im Jahre 1842 sorgte der moderne Kronenaufzug für Sensation und 1845 entwickelte der Uhrmacher und Mitgründer Jean Adrien Philippe eine Taschenuhr mit Minutenrepetition. 1868 wurde eine der ersten Armbanduhren der Welt für die ungarische Gräfin Koscowicz gefertigt.

Im Jahr 1889 reihte sich ein weiteres wichtiges Patent ein: Der Ewiger-Kalender-Mechanismus. Ein solcher Kalender zeigt unabhängig von der Monatslänge das genaue Datum an und braucht selbst in Schaltjahren keine Korrektur. Zwar wurde dieser Mechanismus von Patek Philippe nicht neu erfunden, doch kaum eine andere Manufaktur trug so viel zur Entwicklung dieser Komplikation bei. Revolution auf wenigen Zentimetern: 1925 gelang es Patek Philippe, das komplizierte Konstrukt eines Ewigen Kalenders in einer Armbanduhr zu platzieren.

Im Jahr 1902 erfolgte auch die Patentierung des Doppelchronographen mit zwei Chronographen-Zeigern, der eine Reihe von Zeitmessungen unterschiedlicher Dauer ermöglichte. Bis heute gilt Patek Philippe als Meister der Komplikationen und beweist mit über 80 Patenten wahren Erfindergeist.

Calatrava: Das ritterliche Sinnbild der Marke

1887 wurde das Calatrava-Kreuz zum offiziellen Symbol der Genfer Manufaktur. Jahre zuvor ließ der Gründer Antoine Patek das symmetrische Kreuz mit Fleur-de-Lis-Verzierungen auf Gehäusen vieler Patek Philippe Taschenuhren eingravieren. Als strenggläubiger Katholik kannte er die Bedeutung des Symbols: Das Kreuz ist das Emblem des Ritterorden von Calatrava. Dieser entstand 1158 aus einem katholischen Mönchsorden, nachdem seine Mitglieder die spanische Burg Calatrava vor der arabischen Invasion gerettet hatten. Das Symbol verziert heute Aufzugskronen, Gehäuseboden und Schließen der Patek Philippe Uhren.

Nach diesem Symbol benannte Patek Philippe 1932 auch sein bis heute meistgebautes Uhrenmodell: Calatrava. Zu der Zeit, als das erste Modell der Reihe (Ref. 96) vorgestellt wurde, bestimmte der Bauhaus-Stil die moderne Formensprache. Die klaren Linien und Formen dieser Designrichtung lassen sich in der Calatrava deutlich erkennen. Die Uhr, die heute noch immer zur Kollektion von Patek Philippe gehört, zeichnet sich durch ein klares Zifferblatt, schlichte Indizes und eine schmale Lünette aus. In der Geschichte der Calatrava wurde stets auf die Klarheit des Zifferblatts geachtet: Uhren mit aufwändigen Komplikationen sind eher untypisch für diese Patek Philippe Uhr. Calatrava wird über Generationen hinweg als Herrenuhr ebenso gern wie als Damenuhr getragen und gilt als Inbegriff schlichter und zeitloser Eleganz.

Sportliche Luxusuhren

Eintauchen in die Welten der Nautilus und Aquanaut

„Sie passt ebenso gut zum Taucheranzug wie zum Dinner-Jacket“, das ließ der Werbeslogan für die Patek Philippe Nautilus im Jahre 1976 verlauten. Viele bezweifelten, dass die traditionelle Nobelmanufaktur eine sportliche Luxusuhr kreieren könnte. Doch mithilfe des legendären Schweizer Uhrendesigners Gérald Genta gelang Patek Philippe ein neuer Klassiker. Das Design der Nautilus fand seine Inspiration in den unverkennbaren Formen der Bull­augen alter Ozeandampfer. Das erste Modell der Kollektion war die Patek Philippe Jumbo Nautilus (Ref. 3700/1) in Stahl. Jumbo bezieht sich dabei auf die auffällige Größe – 1976 galt ein 42-Millimeter-Gehäuse als riesig. Die Nautilus fand schnell ihre Anhänger und Liebhaber und zählt heute zu den berühmtesten Uhren des Hauses.

Die Patek Philippe Aquanaut steht in der Tradition der Nautilus und wurde im Jahre 1997 lanciert. Mit ihrer abgerundeten achteckigen Form erinnert das Schwestermodell an die berühmte Vorgängerin und ist bis zu 120 Meter wasserdicht. Mit der gewohnten Präzision und Robustheit versprüht die Aquanaut lässigen Chic.

Von der Genfer Punze bis hin zum eigenen Siegel

Die überragende Qualität der Uhren

Die Manufaktur von Patek Philippe rühmt sich einer beeindruckenden Fertigungstiefe. Der kompromisslose Qualitätsanspruch des Herstellers wird in der konzeptuellen Gestaltung der Uhr und der Herstellung der Werke ebenso streng wie in der Fertigung des Gehäuses und der Dekoration des Zifferblatts umgesetzt.

Patek Philippe wird der Bezeichnung „Manufaktur“ gerecht: Aus über 20 Basis-Kalibern sind inzwischen mehr als 45 Werksmodifikationen entstanden. Nachdem Patek Philippe jahrelang seine gesamte Produktion mechanischer Kaliber mit der begehrten Genfer Punze (Poinçon de Genève) ausgezeichnet hatte, lancierte das Unternehmen im Jahre 2009 ein eigenes Patek-Philippe-Qualitätssiegel. Dieses hauseigene Gütesiegel soll die Erfüllung der äußerst hohen Ansprüche auf allen Fertigungsetappen bezeugen und eine Qualität garantieren, die über das Genfer Siegel hinausreicht.

Sky Moon Tourbillon und Grandmaster Chime

Zwei Meisterwerke des Hauses

Die Kunstfertigkeit der Genfer Manufaktur zeigt sich in den einzigartigen Kreationen des Hauses. Ein berühmtes Beispiel ist die 2000 vorgestellte Sky Moon Tourbillon (Ref. 5002) – eine der teuersten und kompliziertesten Uhren der Welt. Sie ist auch gleichzeitig die erste „Doubleface“-Armbanduhr des Hauses und offenbart auf ihrer Rückseite einen prachtvollen Nachthimmel.

Über zwei Zifferblätter verfügt auch die 2014 zum 175. Firmenjubiläum vorgestellte Grandmaster Chime (Ref. 5175) – ein Meisterwerk der Uhrmacherkunst mit einer Reihe von raffinierten Komplikationen und einem einmaligen Klangspiel. Diese unikale Uhr verzaubert alle Uhrenkenner, die die Zeit nicht nur ablesen, sondern auch hören möchten. Grande Sonnerie, Petite Sonnerie und Minutenrepetition – diese begehrten Schlagwerke werden durch einen einzigartigen Alarm mit Schlag der Alarmzeit sowie, auf Wunsch, eine innovative Datumsrepetition ergänzt.

Die Grandmaster Chime wurde zunächst auf sieben Stück limitiert und ihr Preis betrug bei der Erstvorstellung 2,5 Millionen Schweizer Franken.

Die teuersten Uhren der Welt

Exklusivität hat ihren Preis

Uhren von Patek Philippe sind weltweit berühmt für ihre Tradition und ihre Exklusivität, ebenso wie für ihre rekordbrechenden Preise. Auf der Liste der teuersten jemals versteigerten Armbanduhren weltweit belegt Patek Philippe fast lückenlos die ersten zwanzig Plätze.

Der Sonderstatus von Patek Philippe lässt sich auf die Geschichte des Hauses sowie die kompromisslose Qualität, aber auch die strenge Markenpolitik zurückführen. Die Inhaberfamilie Stern setzt bewusst auf eine starke Limitierung der Uhren, sodass die Kunden von Patek Philippe etwas wahrlich Exklusives kaufen. Manche Sondereditionen werden sogar persönlich von Herrn Stern übergeben. Starke Nachfrage und begrenzter Zugang lassen die Preise steigen und so wird eine Uhr von Patek Philippe oft als alternative Geldanlage empfohlen. Je limitierter und ungewöhnlicher die Uhr, desto höher sind die Chancen auf eine gewinnbringende Wertsteigerung.

Als Sonderbeispiel für die herausragenden Preisentwicklungen kann die berühmte „Supercomplication“ dienen. Der US-Banker Henry Graves gab 1928 eine Taschenuhr bei Patek Philippe in Auftrag, die allen seinen Ansprüchen gerecht werden sollte. Die Manufaktur erfüllte seinen Wunsch und fertigte eine Taschenuhr mit 24 Komplikationen.

Die „Supercomplication“ von Henry Graves war 1933 noch 60.000 Franken wert. Im Jahr 2014 wurde sie in Genf für einen rekordbrechenden Preis von 23,2 Millionen Franken versteigert und gilt heute als die teuerste Uhr der Welt.

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