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Vacheron Constantin-Uhren

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Vacheron Constantin Uhren

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Keine andere Uhrenmanufaktur kann auf eine so lange und ereignisreiche Geschichte zurückblicken wie Vacheron Constantin. Das Schweizer Traditionsunternehmen wurde bereits 1755 gegründet und hat die Uhrenindustrie über viele Jahre hinweg geprägt. Ansehen erlangte Vacheron Constantin durch hochkomplexe Kaliber, aufwändige Designs und extra flache Uhren.

  • Als einzige Uhrenmarke ist Vacheron Constantin seit 260 Jahren ununterbrochen aktiv
  • Das Unternehmen trägt 1839 zur Entwicklung des Pantographen bei - einer Erfindung, die Serienfertigung ermöglicht und die Uhrenbranche revolutioniert
  • Seit 1901 werden die Kaliber der Marke mit dem Genfer Siegel ausgezeichnet
  • Vacheron Constantin ist für seine ultraflachen Armbanduhr-Kaliber, Große Komplikationen und aufwändige Designs bekannt

Vacheron Constantin

Genfer Manufaktur der ersten Stunde

Genfer Manufaktur der ersten Stunde

Seit vielen Jahrhunderten gilt Genf als Hauptstadt der Haute Horlogerie: Hier haben die Großen der Branche wie Rolex, Patek Philippe und Omega SA ihren Sitz. Vacheron Constantin gehört zu den Akteuren der ersten Stunde, denn seit über 260 Jahren produziert das Unternehmen in der einflussreichen Schweizer Stadt seine Uhren. Von dort aus werden die beliebten Vacheron Constantin Fabrikate in alle Welt verkauft.

Die einzigartige Erfolgsgeschichte beginnt 1755 mit der Gründung eines kleinen Ateliers im Stadtteil Saint Gervais. Jean-Marc Vacheron arbeitet hier an seinen ersten Kalibern und gibt bereits mit 24 Jahren sein Wissen an einen Lehrling weiter. Das früheste bekannte Produkt der Marke ist eine silberne Taschenuhr mit Steigrad-Hemmung und auffälligen filigranen Zeigern. An dieser Uhr wird die Unternehmensphilosophie von Vacheron Constantin bereits deutlich: Beeindruckende Uhrwerke sollen mit feinster Handwerkskunst kombiniert werden.

Liebe zur Uhrmacherkunst

Von Generation zu Generation

Der Sohn des Unternehmensgründers, Abraham Vacherons, übernimmt 1785 das Uhrenatelier im Genfer Saint Gervais-Viertel. Wenige Jahre darauf sorgen die Aufstände der Französischen Revolution für allgemeinen Unmut im Land, doch Abraham Vacherons führt die Manufaktur unbeirrt zum Erfolg. Das Unternehmen wächst und wird ab 1810 in 3. Generation von Jacques Barthélémi Vacherons weitergeführt. Für die Uhrenmarke beginnt eine Ära der technischen Neuerungen: Anspruchsvolle Kaliber mit Komplikationen verlassen die Genfer Produktionsstätte, wie zum Beispiel eine Uhr, die nicht nur die Zeit anzeigt, sondern auch zwei Melodien spielen kann.

1819 ist das Jahr eines legendären Kooperation: Uhrmachermeister Jacques Barthélémi Vacherons und Kaufmann François Constantin beschließen eine Partnerschaft mit dem Ziel, die besten Zeitzeiger der Welt zu produzieren. Der Leitsatz der beiden Unternehmer lautet “Faire mieux si possible, ce qui est toujours possible” - “Es wenn möglich immer besser machen - und das ist immer möglich”.

Uhren von Vacheron Constantin

Komplex in der Technik

Durch ihren hohen Anspruch an das Uhrenhandwerk sind schon bald alle Augen auf die Manufaktur Vacherons Constantin gerichtet. Durch anspruchsvolle Kaliber macht die Marke auf sich aufmerksam: So erscheint 1824 eine Taschenuhr mit springender Stunde, ein wahres technisches Meisterwerk mit Zylinderhemmung und dreiarmiger Metallunruh. Damit die Komponenten einer Uhr serienmäßig hergestellt und somit auch einfacher ersetzt werden können, initiiert Jacques-Barthélémy 1839 die Erfindung des sogenannten Panthographen, entwickelt von dem Schweizer Ingenieur und Uhrmacher George-Auguste Leschot. Als für die Genfer Uhrenindustrie elementare Technologie erhält der Pantograph den “Prix de la Rive”, verliehen von der Société des Art.

Einen Höhepunkt bezüglich Genauigkeit erreicht die Manufaktur Ende der 1860er Jahre mit der Einführung des ersten Taschenchronometers mit dem Namen “Savonette”. Seither dienen die höchst präzisen Uhren als zuverlässiges Instrument für Wissenschaft und Militär. Generell werden die technischen Eigenschaften der Vacherons Constantin Uhren immer beeindruckender - Hervorzuheben ist etwa die zweiseitige Taschenuhr von 1884 mit Ankerhemmung, Bimetallunruh und Ewigem Kalender. Eine weitere technische Meisterleistung präsentiert Vacherons Constantin im Jahr 1929: Die goldene Taschenuhr ist mit Chronographen, Ewigem Kalender, Minutenrepetition und kleinem und großem Schlagwerk ausgestattet. Das wertvolle Stück ist ein Geschenk an den ägyptischen König Fuad I. Auch König Faruk von Ägypten erhält einige Jahre später ein ganz besonderes Fabrikat: Die für ihn hergestellte Grande Complication ist mit 820 Bauteilen und 15 Komplikationen eine uhrmacherische Meisterleistung.

Uhren von Vacheron Constantin

Detailliert im Design

Neben der eindrucksvollen Uhrentechnik aus eigenem Hause macht sich Vacheron Constantin schon früh mit außergewöhnlichen Designs einen Namen. So bestückt die Manufaktur 1924 eine goldene Taschenuhr mit der Karte Italiens aus blauem Email und setzt in punkto Ästhetik und Präzision neue Maßstäbe. Mit farbenfrohen Bildern verzierte Uhrendeckel, aber auch prunkvolle Luxusmodelle tauchen immer wieder in den Kollektionen der Marke auf. Ein besonderes Highlight ist die “Kallista” von 1979. Die glamouröse Armbanduhr, deren Name übersetzt “Die Schönste” bedeutet, wurde aus einem 1 kg schweren Goldbarren gefertigt und mit 118 Diamanten bestückt.

Die Armbanduhren

Innovative Formen und ein Gespür für Trends

Als einer der Ersten lanciert Jean-Marc Vacheron 1889 eine serienmäßige Armbanduhr für Damen. Das filigrane Modell aus Gelbgold lässt mit Diamant-Applikationen und goldenen Verzierungen Frauenherzen höher schlagen. Auch den Trend zur Tonneau-Form erkennt die Manufaktur früh und trifft 1912 mit den ersten länglichen Modellen den Geschmack ihrer anspruchsvollen Kundschaft. Ein Gespür für internationale Trends beweist Vacheron Constantin Anfang der 20er Jahre: Für den amerikanischen Markt entwickelt der Hersteller eine Armbanduhr mit kissenförmigem Gehäuse und auffälligen Zeigern und Indizes. Auch 1952 zeigt sich Vacherons Constantin mit einer rechteckigen Gehäuseform mit abgerundeten Ecken mutig - und trifft erneut ins Schwarze; das Modell wird ein Erfolg. Die Mitte der 50er Jahre lancierte “Aronde” fällt mit ihrer ungewöhnlichen geschwungenen Form ins Auge. Das Modell mit dem übersetzten Namen “Schwalbenflügel” ist das Ergebnis einer Ära, die von Kreativität und gestalterischem Wagemut gezeichnet ist. Wenige Jahre später besinnt sich die Manufaktur zurück auf klassische Schlichtheit: Zeitlos schöne Armbanduhren mit minimalistischen Ziffernblättern und klaren Formen zeugen von dieser Epoche. Die 2004 präsentierte Patrimony stellt eine moderne Interpretation jener klassischen Armbanduhren dar.

Die Uhren-Technik

Ultraflache Kaliber und uhrmacherische Perfektion

Seine beispiellose Expertise auf dem Gebiet der Uhrmacherei stellt das Unternehmen durch die Entwicklung besonders flacher Armbanduhren unter Beweis. Bereits 1968 erscheint ein beeindruckendes Modell mit quadratischem Gehäuse, dessen Kaliber nur 2,45 mm Höhe aufweist. 1992 präsentiert Vacheron Constantin mit dem Kaliber 1755 die flachste Minutenrepetition aller Zeiten. Die “Extraflach”-Modelle aus der aktuellen Historiques Kollektion stellen eine Hommage an diese innovativen Uhrwerke dar.

Mit dem Modell Vacheron Constantin Overseas hält 1996 der erste Sportchronograph Einzug in die Uhrenkollektion der Marke. Der Fokus liegt bei den Overseas Uhren auf der Verbindung von kompromissloser Funktionalität und stilvollem Design: Perfekte Ablesbarkeit, nützliche Komplikationen, Antimagnetismus und Robustheit machen die Modelle zum treuen Begleiter auch auf abenteuerlichen Reisen, schließen eine ästhetische Optik jedoch keinesfalls aus.

Vacheron Constantin

Beliebte Modelle

Von Fiftysix bis Traditionelle: Die Kreationen von Vacheron Constantin sind uhrmechanische Meisterwerke und stellen feine Handwerkskunst in Kombinaton mit technischem Innovationsgeist erfolgreich unter Beweis. Lernen Sie die beliebtesten Modelle bei CHRONEXT kennen:

Beliebte Marken und Modelle bei CHRONEXT