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CARTIER: GESCHICHTE, MODELLE UND PREISE. NEU & VINTAGE.

Cartier

Entdecken Sie die Welt der Cartier Uhren online.

Juwelier der Könige, König der Juweliere – das traditionsreiche Pariser Unternehmen rühmt sich nicht nur der kunstvollen Schmuckkreationen, sondern auch seiner renommierten Uhrmodelle. Santos, Tank, Ballon Bleu – die mannigfaltige Uhrenkollektion von Cartier genießt eine Sonderstellung im Uhruniversum und folgt einem zeitgeprüften Erfolgsrezept: erstklassige Qualität, legendäres Design und einmalige Geschichte.

Alle Cartier Uhren
  • Rund um den Globus symbolisiert Cartier luxuriösen Lebensstil, edlen Schmuck – und hochwertige Uhren.
  • Der geheimnisvolle Panther und die rote Lederbox sind ein weltbekanntes Markenzeichen von Cartier.
  • 2000 öffnete die Uhrmanufaktur Cartier im schweizerischen La Chaux-de-Fonds ihre Pforten und stellt inzwischen eine Reihe von eigenen Uhrwerken her.
  • Cartier lancierte im Laufe der Unternehmensgeschichte mehrere geschichtsträchtige Uhrmodelle, wie zum Beispiel die Santos, die Tank oder auch die Pasha.

König der Juweliere

Eine französische Erfolgsgeschichte

Der Name Cartier symbolisiert puren Luxus rund um den Globus: Neben feinem Schmuck und erlesenen Accessoires werden auch die stilvollen Uhren der Philosophie des traditionsreichen Hauses gerecht. Cartier zählt zu den berühmtesten Juwelieren der Welt und die lange Geschichte des Labels ist eng mit großen Namen verbunden.

Im Jahr 1874 wurde das Unternehmen von Louis Francois Cartier (1819-1904) gegründet. Der innovative Goldschmied übernahm das Schmuckatelier seines Lehrmeisters in Paris und sorgte mit Talent und Handwerkskunst schnell für Aufsehen. Eine Cousine Napoleons III., Prinzessin Mathilde, gilt als eine der ersten namhaften Kundinnen, die der Juwelier mit seinen Werken begeistern konnte. Ihr folgte unter anderem die französische Kaiserin Eugénie, die zahlreiche Schmuckstücke von Cartier anfertigen ließ. Der Erfolg forderte seinen Preis: Das Atelier wurde zu klein für die steigende Zahl der anspruchsvollen Kunden und die Vergrößerung des Unternehmens wurde unausweichlich. Cartier zog zum Pariser Boulevard des Italiens um und erweiterte das Sortiment um einen neuen Produktbereich: hochwertige Luxusuhren aus eigener Fertigung.

1874 erfolgte die erste Veränderung in der Führungsetage des Hauses Cartier, bei der zunächst Sohn Alfred in das Familienunternehmen eintrat. Mit außergewöhnlicher Leidenschaft für Schönheit und Luxus wurde der französische Juwelier nun immer bekannter. Binnen kürzester Zeit eroberte Cartier mit schönen Schmuckstücken und Accessoires die europäischen Königshäuser, das russische Zarenreich, die prunkliebenden Maharadschas aus Indien sowie die Stars und Sternchen am Broadway und in Hollywood.

13 Rue de la Paix, Paris

Vom kleinen Juwelier zum Welterfolg

Uhren fanden sich bei Cartier zunächst vornehmlich als Taschenuhren im Sortiment, ab 1888 wurden jedoch auch erste Armbanduhren gefertigt. Dabei handelte es sich um Schmuckuhren für Frauen – die Damen konnten als erste diesen Tragekomfort für sich entdecken. Gründersohn Alfred Cartier konzentrierte sich auf die Ausweitung des Segmentes der Luxusuhren, die er als Taschenuhren, Pendeluhren und Armbanduhren für Damen konzipierte.

Der zunächst noch geringe Anklang wandelte sich bald zu einem Erfolg, als 1989 der älteste Sohn von Alfred, Louis, in die Firma eintrat, dem später auch seine Brüder Pierre und Jaques folgten. Der gute Ruf der Firma sorgte bald für weitere Verbreitung auf der Welt: Pierre und Jaques eröffneten 1902 die erste Filiale in London und brachten dem Familienunternehmen den Patentbrief als königlicher Hoflieferant ein. 1907 erfolgte die Erweiterung des Unternehmens nach Russland, während Amerikas gehobene Gesellschaft ab 1909 auf der Fifth Avenue in New York die außergewöhnlichen Kollektionen bewundern und natürlich kaufen konnte.

Der Tod der Gebrüder Louis (1942) und Pierre Cartier (1965) stellte das Unternehmen ebenso vor schwierige Herausforderungen wie der Zweiten Weltkrieg. Das Unternehmen zerfiel in drei Teile und konnte erst 1974 als "Cartier Monde" neu verbunden werden. Seit 1997 gehört Cartier zur Schweizer Luxusgruppe Richemont.

Juwelier der Könige und Königinnen

Insgesamt erhielt das Unternehmen 15 Patentbriefe als Lieferant für verschiedene Königshäuser, die zwischen 1904 und 1939 vergeben wurden. 1926 wurde unter anderem ein einzigartiger Kopfschmuck für den Maharadscha des ehemaligen Fürstenstaates Kapurthala gefertigt, in dem 19 seltene, tiefseefarbene Smaragde verarbeitet wurden. Der größte Smaragd hatte ein Gewicht von 117,4 Karat.

Auch heute sieht man so manche royale Lady mit Cartier auf dem gesellschaftlichen Parkett: So trägt die für ihren eleganten Stil bekannte zukünftige englische Königin Kate, Duchess of Cambridge, mitunter eine Cartier Ballon Blue Damenuhr an ihrem Handgelenk.

Neben zahlreichen Tiermotiven und floralen Ornamenten zeigen sich die Damenuhren auch mit einer besonderen Raubkatze, dem anmutigen Panther. Die glitzernde Wildkatze steht heute als Sinnbild für das luxuriöse und extravagante Leben der Prominenten, die sich mit hochwertigen Uhren und Juwelen von Cartier schmücken.

Jeanne Touissaint und Cartier Panthère

Panthère in Sinnbild und Persönlichkeit

Man weiß aus Überlieferungen, dass das Markensymbol, der Cartier-Panther, auf eine der einflussreichsten Kreativdirektorinnen des Hauses zurückgeht. Jeanne Toussaint (1886 - 1976), Spitzname "Panther", prägte den extravaganten Stil der Kreationen von Cartier mit einer Mischung aus animalischer Leidenschaft und femininer Eleganz. Die wilden 1920er Jahre schmückte sie mit dem berühmten "Pantherring" (1935) sowie den Schmuckkollektionen Love und Trinity. Modern und praktisch zugleich sorgte sie für erlesene Kostbarkeiten, bei deren Entwurf niemals das Material, sondern stets die Wirkung im Vordergrund stand. So ließ Jeanne Toussaint die zauberhaften Kunstwerke sowohl in avantgardistischen Schmuckformen als auch in den Uhrendesigns erstrahlen.

Heute zollt Cartier der bewundernswerten Créatrice Tribut: Der charakteristische, graziöse Panter lässt sich in jeder Cartier Boutique finden und ziert sowohl die Schmuckstücke als auch die Armbanduhren des Hauses. In den kunstvoll gestalteten Uhren, wie der Promenade d’Une Panthère, wird die Symbolik der Wildkatze mit Prunk gefeiert. Viele Kundinnen kennen aber auch noch die Cartier Panthère Kollektion, die heute nicht mehr gefertigt wird, aber umso gefragter auf dem Markt für gebrauchte Uhren ist.

Damenuhren und Herrenuhren von Cartier

Feine Uhrmacherkunst aus Paris und der Schweiz

Die enge Verbindung zu feiner Juwelierkunst ließ in der jüngeren Vergangenheit die Herrenuhr in den Hintergrund treten. Zwar konnten frühere Linien wie Cartier Tank oder Cartier Santos mit maskulinen Designs überzeugen, doch behielten die detailreich gestalteten Damenuhren meist die Oberhand. Die Uhrwerke stammten bisher nahezu durchgängig aus der langjährigen Kooperation mit der Firma Jaeger-LeCoultre, die als Schweizer Uhrenhersteller einen großen Namen besitzt.

Seit einigen Jahren herrscht eine neue Philosophie im Hause Cartier: Die im Konzern deutlich vergrößerte Entwicklungsmannschaft unter Carole Forestier lenkt die Aufmerksamkeit der gehobenen Klientel auf die pure Uhrentechnik mit höchster Präzision. Als derzeitige Chefentwicklerin sorgt Forestier mit Leidenschaft und Energie für beste Handwerkskunst im neuen Gewand. Nachdem im Jahr 2000 die “Manufacture Cartier” ihre Pforten in der Schweizer Uhrenhochburg La Chaux-de-Fonds geöffnet hat, avancierte die Firma zu einem wichtigen Namen in der Haute Horlogerie. So wurde inzwischen das erste Kaliber mit der hochangesehenen Genfer Punze vorgestellt.

Das Cartier Kaliber 1904, das erstmals mit der Cartier Calibre auf den Markt trat, stellte das erste Ergebnis dieser neuen Unternehmenspolitik dar. Ohne Schmuck und Zierde, doch mit einem effizienten und zuverlässigen Mechanismus in zwei Federhäusern bringt das vollständig in-house produzierte Automatikkaliber die hohen Ansprüche von Cartier zum Ausdruck. Inzwischen erblickte eine Reihe von Cartier Manufakturkalibern den Tag und die Manufacture überrascht jährlich mit neuen Finessen.


Früher wie heute begehrt

Von Santos bis Ballon Bleu

Zahlreiche Uhrenkollektionen aus dem Traditionshaus begeistern früher wie heute die Uhrenthusiasten: Legendär bleibt die stilvolle "Cartier Santos" – eine Fliegeruhr, die 1904 lanciert wurde. Sie gilt als die erste Fliegeruhr der Welt und eine der ersten Armbanduhren für Herren. Hintergrund für die Entwicklung der Fliegeruhr war die Freundschaft zwischen Louis Cartier und dem Flugpionier Alberto Santos Dumont. In Zusammenarbeit entstand eine außergewöhnliche Herrenuhr, die mit der kommerziellen Herstellung des Modells ab 1911 die Erfolgswelle der Marke auch im Bereich der Luxusuhren vorantrieb.

Im Jahr 1917 erregte die Cartier Tank Aufsehen durch ihre an einen Panzer erinnernde Form. Die einem Kampfpanzer nachempfundene Armbanduhr sollte symbolisch Cartiers Dank für die Befreiung Frankreichs ausdrücken. Nachdem 1932 eine Uhr für den Pasha von Marrakesch gefertigt worden war, folgten mehrere Entwürfe von runden Uhrmodellen unter dem gleichen Namen – eines davon von dem legendären Uhrdesigner Gérald Genta. Sowohl Tank als auch Pasha zählen noch heute zu den Uhrenkollektion von Cartier – einer Kollektion von Uhrmodellen, die rund um den Globus erkannt und wertgeschätzt werden.

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