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Jaeger-LeCoultre

Entdecken Sie die Welt der Jaeger-LeCoultre Uhren online.

Jaeger-LeCoultre blickt auf eine lange und fesselnde Geschichte zurück. Ein Uhrenhersteller, der die Bezeichnung Manufaktur wahrlich verdient hat: Seit der Gründung im Jahr 1833 fertigte Jaeger-LeCoultre mehrere hundert Uhrwerke. Von Leidenschaft für Zeitmessung und Innovationsgeist getrieben, glänzt das Unternehmen aus Vallée de Joux heute an der Spitze der Schweizer Uhrenindustrie.

Den Grundstein des Unternehmens legte Charles-Antoine LeCoultre, als er im Jahr 1833 sein Uhrenatelier im Vallée de Joux öffnete.

Die offizielle Fusion von LeCoultre mit dem Pariser Uhrenhersteller Edmond Jaeger SA fand erst 1937 statt.

Die rechteckige Reverso rühmt sich eines legendären Designs und prägte nachhaltig die Gestaltung der modernen Armbanduhr.

Das kleinste mechanische Uhrwerk der Welt, das Kaliber 101, stammt aus dem Hause Jaeger-LeCoultre.

Alle Jaeger-LeCoultre-Uhren

Die Manufaktur aus Vallée de Joux

Uhrmacherkunst seit 1833

Das Hochtal Vallée de Joux im Schweizer Jura ist weltweit bekannt für die ausgezeichnete Uhrmechanik aus der Region. Ein Grund hierfür ist Jaeger-LeCoultre: Der Gründer Antoine LeCoultre eröffnete hier im Jahre 1833 sein erstes Uhratelier.

Der talentierte Uhrmacher liebte sein Metier und legte besonderen Wert auf die Qualität der Uhrwerke – eine Eigenschaft, die Jaeger-leCoultre bis heute auszeichnet. Großer Fortschritt mit kleinen Messungen: 1844 erfand LeCoultre mit dem Millionometer das erste Gerät, mit dem Messungen bis auf einen Tausendstelmillimeter möglich wurden. 1847 bewies er erneut Pioniergeist, als er den Kronenaufzug für Taschenuhren erfand, mit dem die Uhr sowohl aufgezogen als auch eingestellt werden konnte. Davor war es üblich die Uhr über einen separaten Schlüssel zu bedienen. Heute findet die Erfindung von LeCoultre in fast allen mechanischen Uhren Einsatz. Auf der ersten Weltausstellung in London im Jahr 1851 erhielt LeCoultre eine Goldmedaille für seine zahlreichen Erfindungen.

Die Qualität der LeCoultre Uhrwerke machte von sich reden: Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der wichtigsten Zulieferer der Schweizer Uhrenhersteller und darüber hinaus zu einem wichtigen Arbeitgeber. 1877 erweiterten die Söhne des Unternehmensgründers die Firmentätigkeit auf die Konstruktion und Herstellung komplizierter Zusatzwerke für mechanische Uhren. Von Chronograph über Wecker, Kalender und Repetitionsschlagwerk bis hin zu Tourbillon – LeCoultre kreierte nun jede Art von Komplikationen unabhängig vom Schwierigkeitsgrad.

Wie Jaeger zu LeCoultre kam

Eine Fusion der Superlative

Edmond Jaeger war ein talentierter und ehrgeiziger Uhrmacher aus dem Elsass, der sich 1880 in Paris niederließ. Er machte sich in der Industrie einen Namen als Kreateur raffinierter Uhrwerke sowie von Instrumenten zur Geschwindigkeitsmessung, wie Chronographen oder Tachymeter.

Im Jahre 1903 begegnete Jaeger dem Enkel der Gründers von LeCoultre & Cie, Jacques-David LeCoultre. Es war der Beginn einer jahrzehntelangen Freundschaft und Zusammenarbeit: Nach einer Reihe von erfolgreichen Kollaborationen entstand im Jahre 1937 die gemeinsame Firma Jaeger-LeCoultre. Unter der Leitung von LeCoultre und Jaeger erlangte das Unternehmen internationalen Ruhm und etablierte sich als verlässlicher Lieferant für zahlreiche Juweliere und Uhrenhersteller.

Die Zusammenarbeit zweier so begnadeter Uhrmacher brachte eine beeindruckende Liste von raffinierten Kreationen hervor. Dazu gehörte unter anderem das “Duoplan” – ein zweistöckiges Uhrwerk mit einer ausgesprochen großen Unruh. 1929 präsentierte das Unternehmen das bis heute kleinste mechanische Uhrwerk in Serie – das Kaliber 101. Es besteht aus 98 Teilen und misst 14 x 4,8 x 3,4 Millimeter; das Gewicht beträgt weniger als ein Gramm. Unter der souveränen Leitung von Jaeger und LeCoultre wurde auch das berühmteste Modell das Hauses lanciert: die Reverso.

Reverso

Ein Klassiker der Uhrengeschichte

Die Reverso von Jaeger-LeCoultre wurde im Jahr 1931 lanciert. Mit ihr gehörten zerbrochene Uhrgläser der Vergangenheit an. Das raffinierte Design der Reverso war eine Kreation des Ingenieurs René-Alfred Chauvet. Das rechteckige Gehäuse der Armbanduhr verfügt über ein drehbares Mittelstück, mit dessen Hilfe das Glas nach unten gedreht werden kann. Insbesondere für Polo spielende Gentlemen bedeutete diese Erfindung eine große Erleichterung im Alltag, denn bis zu diesem Zeitpunkt war es recht häufig vorgekommen, dass im Eifer des Gefechts das Kristallglas von Armbanduhren zerbrach. Nun konnten sie ihre Uhren stets anlassen, ohne dieses Risiko einzugehen.

Bis heute erfreut sich die Jaeger-LeCoultre Reverso als zeitloser Klassiker großer Beliebheit unter Uhrenliebhabern aus aller Welt. Sie wird in zahlreichen Varianten hergestellt und spiegelt stilvoll die Formensprache des Art Déco wider. Die Reverso hat wesentlich zum internationalen Erfolg von Jaeger-LeCoultre beigetragen. Neben der Reverso Classique gibt es heute zahlreiche weitere Reverso Modelle, unter anderem die Reverso Grande Taille mit größerem Gehäuse, die Reverso Duoface, die über ein zweites Zifferblatt auf der Rückseite mit zweiter Zeitzone verfügt, die Reverso Grande Automatique mit Automatikwerk oder auch die Reverso Grande Complication à Triptyche – ein ganz besonderes Modell mit ganzen 19 Komplikationen, das 2006 beim Grand Prix d’Horlogerie de Genève den Spezialpreis der Jury erhielt.

Memovox, Futurematic und Gyrotourbillon I

Weltberühmte Klassiker aus dem Hause Jaeger-LeCoultre

Im Jahr 1956 präsentierte Jaeger-LeCoultre auf der Basler Uhrenmesse sein neues Modell, die Memovox. Diese Armbanduhr verfügte über eine überraschende, aber durchaus praktische Funktion: einen Wecker. Geschäftsleute entdeckten sofort die Vorzüge der Memovox und innerhalb kürzester Zeit erlangte das Modell den Status einer Kult-Uhr. Zunächst hatte die Memovox ein Uhrwerk mit Handaufzug, 1956 folgte mit dem Kaliber 815 ein Uhrwerk mit Selbstaufzug.

Ein weiteres weltberühmtes Modell von Jaeger-LeCoultre ist die 1953 vorgestellte Futurematic. Die hocheffiziente Aufzugsautomatik hob das Modell von anderen Armbanduhren mit Selbstaufzug ab und stellte so das technische Vermögen von Jaeger-leCoultre unter Beweis.

2004 folgte mit der Gyrotourbillon I eine weitere Ikone von Jaeger-LeCoultre auf den Markt. Das Tourbillon gilt bereits als eine Komplikation von höchstem Schwierigkeitsgrad, doch die Manufaktur aus Vallée de Joux konnte auch diese Herausforderung mit Bravour meistern. Anstelle eines gewöhnlichen Tourbillons, das sich um eine Achse dreht und somit den Schwerkraftfehler der Unruh aufhebt, kreierte Jaeger-LeCoultre ein räumliches Tourbillon, das sich um zwei Achsen dreht. Das Gyrotourbillon von Jaeger-LeCoultre ist eine der beeindruckendsten Entwicklungen dieses filigranen Konstrukts.

Nicht nur Armbanduhren

Der Atem der Zeit: Die Tischuhr Atmos

Die Manufaktur Jaeger-LeCoultre ist nicht nur für ihre Armbanduhren, sondern auch für die grandiose Tischuhr Atmos bekannt. Das autodynamische Jaeger-LeCoultre Konstrukt wird durch Veränderungen in der Lufttemperatur angetrieben. Der Uhrmechanismus befindet sich in einer Glasglocke mit speziellem Gasgemisch, das sich bei Temperaturveränderungen ausdehnt oder zusammenzieht. Durch diese kleinen Bewegungen wird das raffinierte Werk aufgezogen – eine Glanzleistung von Jaeger-LeCoultre. Bereits 1929 meldete der Ingenieur Jean-Léon Reutter ein Patent auf eine Tischuhr an, die ihre Energie aus kleinsten atmosphärischen Veränderungen schöpft. Seit 1945 stellt Jaeger-LeCoultre diese Art von Tischuhr in Serie her.

Die Atmos gehört zu den beliebtesten Kreationen von Jaeger-LeCoultre. Inzwischen wurden von Jaeger-LeCoultre einige Sondermodelle der Atmos angefertigt – darunter die Atmos 3000, die die Mondphase anzeigt, und die Atmos Joaillerie, eine besonders edle Version, bei der das prismatische Gehäuse vollständig aus Kristallglas gefertigt ist.

Ganz großes Kino

Bildschöne Schauspieler, talentierte Regisseure und unerschöpfliche Kreativität: Die Ästhetik der Filmkunst entspricht der Philosophie von Jaeger-LeCoultre. Seit Jahren tritt die Manufaktur als offizieller Partner der Internationalen Filmfestspiele von Venedig auf. Der Gewinner in der Kategorie „Glory to the Filmmaker Award“ bekommt eine Sonderedition einer Jaeger-LeCoultre Uhr geschenkt.

Auch jenseits der Festspiele in Venedig setzt sich Jaeger-LeCoultre aktiv für die Filmkunst ein, indem es zahlreiche aufstrebende Projekte unterstützt und Festivals auf der ganzen Welt mitbegleitet. Die Sympathie ist beiderseitig: Zahlreiche Schauspieler und Schauspielerinnen entscheiden sich für eine Uhr von Jaeger-LeCoultre. Unter anderem trägt “Mad Men”-Charakter Don Draper eine Jaeger-LeCoultre Reverso am Handgelenk, und Robert Downey Junior, der in den “Iron Man”-Filmen Tony Stark spielt, trug bei Promotion-Veranstaltungen für die Filme diverse Jaeger-LeCoultre Modelle, unter anderem eine Amvox 3.